Zweimal im Jahr sollten Sie Ihre Rosen düngen. Einmal im März, um der Pflanze frische Nährstoffe für den Start in die neue Wachstums- und Blühsaison zu geben. Und einmal Ende des Sommers, um sie nach der Hauptblüte wieder zu stärken. Achten Sie darauf, dass der Boden auch immer den richtigen pH-Wert behält, der neutral ist, beziehungsweise zwischen leicht basisch und leicht sauer liegt, also zwischen 6,5 und 7,5 liegen sollte. Dies können Sie einfach mit einem pH-Teststreifen herausfinden. Ist der Boden zu sauer, können Sie dies durch Aufkalken, am besten im März, verbessern. Nur bei sehr hohem Kalkbedarf sollte man noch im Herbst aufkalken.
Rosen düngen mit organischem Dünger
Bei Neupflanzungen wird empfohlen, nur mit organischem Dünger zu arbeiten. Dazu eignet sich abgelagerter Rinderdung, der mit reichlich abgelagertem Kompost aufgefüllt wird.
Organische Dünger, die sich eignen, sind Kuh- und Pferdedung. Diese geben die Nährstoffe aber erst nach deren Abbau durch Mikroorganismen ab, daher sollte man eine leichte Zeitverzögerung in der Wirkung mit einplanen. Gut ausgereifter Kompost ist auch optimal geeignet. Rosen lieben beispielsweise Kaffeesatz, welcher sich schon bei Pilzbefall und Befall mit Blattschädlingen gut bewährt hat. Was Rosen auch sehr gut tut, sind Bananenschalen. Man kann sie kleingeschnitten in die Erde mit einharken, wo sich die Pflanze mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Kali, Magnesium, Kieselsäure und Kalk, versorgen.
Mineral- und Langzeitdünger
Für junge Rosenpflanzen ist Mineraldünger noch zu scharf, als dass er nützen würde. Er verbrennt schnell mal die zarten Wurzeln und schädigt die Pflanze nachhaltig. Im ersten Jahr nach der Pflanzung soll also nur mäßig gedüngt werden, ansonsten benötigen die Rosen jährlich eine Versorgung mit neuen Nährstoffen. Sie brauchen es vor allen Dingen, um neues Laub auszubilden, daher ist das Düngen vor Beginn der Wachstumsphase besonders wichtig. Man kann insgesamt nur einmal jährlich Düngen, indem man einen Langzeitdünger verwendet, der sie bis zu 6 Monate mit Nährstoffen versorgt.
Für alle Methoden gilt aber, dass ein Zuviel ebenso, wenn nicht noch schädlicher ist, als zu wenig Düngen.