Rosen im Frühling

Frühlingszeit ist Gartenzeit. Was mit Ihren geliebten Rosen im Frühling passiert, erfahren Sie hier.


Wenn der Winter langsam wieder verschwindet und die ersten Frühlingsboten aus dem Boden sprießen, die Luft kontinuierlich wärmer wird, treibt es den Gartenfreund zum Entfernen von Laub wieder zurück in den Garten. Und hier wartet eine Menge Arbeit, bis sich die Beete und Rosenstöcke wieder sehen lassen können.
Die Arbeit, die Sie jetzt um Ihre Rosen erledigen müssen, passiert in drei Schritten: Winterschutz entfernen, Schneiden, Düngen.

Winterschutz muss weg
Um den Winterschutz wie Rindenmulch, Laub und Tannenzweige zu entfernen, sollten Sie keinen sonnigen Tag auswählen, auch wenn es schwerfällt. Ein trüber, wolkiger Tag bietet sich eher an, da sonst die Rosen einen zu rapiden Temperaturunterschied zu spüren bekommen und es ihnen zu plötzlich zu warm wird. Deshalb entfernen Sie die Abdeckung am besten dann, wenn eine direkte Sonneneinstrahlung an diesem Tag nicht gegeben ist.
Gleichzeitig sollten Sie den Boden mit einer kleinen Harke auflockern, sodass neuer Sauerstoff in die Erde dringen kann.

Rosen im Frühling richtig schneiden
Beim Schneiden kommen bei Rosen im Frühling nur überflüssige und tote Triebe weg. Auch Wildtriebe, die direkt aus dem Boden wachsen, werden an der Basis abgerissen, damit sie keine Chance haben die Ordnung im Beet durcheinander zu bringen.
Nach dem Schneiden ist es sehr wichtig, den Schnittabfall gründlich und bis auf den letzten kleinen Zweig zu entfernen, denn diese Reste sind die perfekte Brutstätte für Rosenschädlinge und können Krankheiten auslösen. Gerade der echte Mehltau und der Rosenrost lieben solche Restehäufchen als Brutstätte. Zur Entsorgung sollten Sie deshalb auch lieber auf die Kompostierung verzichten und das Schnittgut in den Müll geben, denn ist der Kompost nicht warm genug, können die Schädlinge und Krankheitserreger überleben und werden so bei der nächsten natürlichen Düngung wieder an die Rose gebracht.

Richtig düngen
Bei der Düngung sollten Sie sich an den Haselnusssträuchern orientieren. Blühen die ersten Haselnussblüten am Strauch, so kann sich guten Gewissens ans Düngen gemacht werden. Verwenden sollten Sie organischen oder mineralischen Dünger, den Sie leicht in den Boden einarbeiten. Ende Mai kann dann noch einmal eine Düngergabe verabreicht werden. Hier werden meist Rosen-Spezialdünger eingesetzt. Wenn Sie allerdings keine Fertigdüngemittel verabreichen wollen, aber trotzdem nicht auf eine volle Blüte verzichten wollen, so helfen auch klein geschnittene Bananenschalen, die Sie in den Boden einarbeiten. Hier gilt: Pro Rosenstock eine Schale einer großen Banane.

Bei dieser guten Pflege im Frühjahr starten Sie in eine garantiert wunderschöne Blütenzeit.