Rosen im Herbst

Der Herbst ist die Zeit zum Pflanzen und wetterfest machen. Am besten pflanzt man Rosen im Herbst.


Der Herbst, wenn die Blätter fallen, das Laub die Erde bedeckt und die Sonne noch einmal die letzte Kraft aufbringt, um den Boden zu erwärmen, ist die beste Pflanzzeit für Rosen.
Gerade jetzt werden viele Rosen „wurzelnackt“ verkauft. Dies bedeutet, dass die Pflanze noch nicht getopft ist. Deshalb und aus einigen anderen Gründen, wie ein verminderter Arbeitsaufwand für den Verkäufer, ist solch eine wurzelnackte Rose günstiger zu haben als schon gepflanzte Exemplare.
Sie sollten aber vor dem Pflanzen einige Dinge beachten und diese befolgen, damit Ihre Rosen im Herbst in Ihrem Beet gut Fuß fassen können.

Rosen im Herbst pflanzen
Die wurzelnackte Rose wird um 20 bis 25 Zentimeter gekürzt, auch an den Wurzeln sollte die Pflanze ein wenig zurückgeschnitten werden. Achten Sie darauf, dass Sie die Wurzeln nach dem Kürzen auf die gleiche Länge bringen.
Dann ist es notwendig, die Pflanze für 24 Stunden ins Wasser zu stellen. Danach kann sie guten Gewissens eingepflanzt werden. Allerdings sollte der Boden, der vorgesehen ist, ausreichend durchgelockert sein, damit sich die Wurzeln direkt ihren Weg nach unten suchen können und nicht darin durch zu harten Boden gehindert werden. Nach dem Einsetzen sollten Sie den Boden und die Pflanze gut durchwässern, sowie die Rosenstöcke anhäufeln, damit sie schon einmal für kältere Zeiten wetterfest gemacht sind. Düngen ist nicht notwendig und sollte auch auf keinen Fall durchgeführt werden.

Auf Restlaub aufpassen
Im Herbst ist die Zeit, wenn man letztendlich alles Verblühte entfernt. So sollten bei den Rosen, die mehrmals im Jahr blühen, auch die verblühten Blütenköpfe entfernt werden. Auch abgefallene Blätter und Pflanzenreste gehören nicht in ein Winterschlaf haltendes Rosenbeet. Denn solche Restehaufen sind eine hervorragende Brutstätte für Schädlinge, die die Rose vernichten oder Krankheiten, die ihr großen Schaden zufügen.
Sollte Ihre Pflanze bereits feuchte, schimmelige weiße Stellen oder einen schwarz-rußigen Film auf den Blättern haben, sollten diese Blätter abgeschnitten und getrennt vom Kompost entsorgt werden.
Auch alte Blätter, die Sie aus dem Beet heraussammeln, gehören nicht in den Kompost. Krankheitserreger können schon darin vorhanden sein und werden mit dem nächsten Düngen durch Kompost nur wieder an die Pflanze geführt.