Rosen im Winter

Damit die wertvollen Rosen im Winter nicht erfrieren, sollten Sie folgendes Vorgehen im Sinn behalten.


Gerade in unseren Breitengraden leiden Rosen im Winter sehr oft. Oftmals kommen viele Stöcke nicht ohne Verluste durch den Winter oder gehen ganz ein. Bei vielen älteren Rosen und sehr edlen Sorten ist ein bestimmte Verlustmenge nicht zu verhindern, weil der Winter in Deutschland für solche Sorten zu hart wird. Für alle anderen Sorten gilt: Wer ausreichend Schutz für den Winter bietet, kann sich auch nächstes Jahr wieder an schönen Blüten erfreuen.

Die Anhäufelung
Spätestens Anfang Dezember sollten die Rosen angehäufelt werden. Das bedeutet, dass die Basis und der Anfang des Stockes unten mit genügend wärmedämmenden Material überdeckt wird. Meist ist hier eine Anhebung der Erde um 15 bis 20 Zentimeter gemeint, damit der Boden nicht allzu tief druchfriert.
Zur Anhäufelung geeignete Materialien sind Gartenerde, vermischt mit Kompost oder nur Kompost überdeckt mit Tannenreisig. Auch Rindenmulch eignet sich hervorragend. Bei normalen Rosen, die nicht allzu empfindlich sind, eignet sich eine Anhäufelung von 15 bis 20 Zentimetern gut, um über den Winter zu kommen.

Rosen im Winter wetterfest machen
Anders sieht es allerdings bei Hochstamm und Ramblerrosen aus. Bei Hochstammrosen wird meist die Krone mit Leinensäcken überstülpt und am Stamm festgezurrt. In besonders kalten Gegenden füllt man die Säcke zusätzlich mit Stroh oder sehr trockenem Laub, um die Rose vor Frost zu schützen. Ist es dann immernoch zu kalt und steht ein sehr harter Winter bevor, so sollte man die Rose umlegen.
Bei Ramblerrosen, die über sehr flexible und biegsame Ruten verfügen, werden diese vom Rosenbogen oder Kletterspalier genommen und auf dem Boden ausgebreitet, wo sie dann mit dem Material ihrer Wahl angehäufelt werden.