Rosen Mehltau - so helfen Sie Ihren Lieblingen

Rosen Mehltau ist eine Pilzerkrankung bei diesen Planzen. Man kann zwischem Echten und Falschen Mehltau unterscheiden. Es gibt eine Tricks und Kniffe, die man anwenden kann, um die Rosen zu retten.


Viele Pflanzenkrankheiten werden durch den sogenannten Mehltau verursacht. Man unterscheidet zwischen Echtem Mehltau und Falschem Mehltau. Der Pilzbefall tritt besonders häufig in der Landwirtschaft und im Gartenbau auf, auch Rosen bleiben vom Rosen Mehltau oft nicht verschont. Der Pilz wird auch oft als „Schönwetterpilz“ bezeichnet, da bei anhaltender Trockenheit besonders neue Triebe und Blätter oft zu schwach sind, um einen ausreichenden Widerstand aufzubauen. 

 

Echter versus Falscher Mehltau
Der Echte Mehltau zeigt sich durch weißen Belag auf der Blattoberfläche und anderen Pflanzenteilen. Bei dem Falschen Mehltau hingegen gelangen die Sporen des Eipilzes direkt in die Pflanze, wo sich ein ganzes Pilzgeflecht ausbreitet und so der Pflanze Nährstoffe entzieht, man erkennt ihn an dem gräulich-bläulichen Belag an der Blattunterseite.

Tipps und Tricks
Besonders Rosen werden häufig vom Mehltau befallen, es gibt jedoch Möglichkeiten dagegen anzugehen, ohne gleich zu chemischen Mitteln zu greifen.
Die Rosen sollten in einen feuchten, nährstoffreichen Boden in sonniger Lage gepflanzt werden, damit sie sich optimal entwickeln können. Gesunde und widerstandsfähige Pflanzen sind weniger anfällig für den Pilzbefall. Wird unter die Erde reifer Kompost eingearbeitet, ist die Rose zusätzlich vor dem Austrocknen geschützt, auch eine Mulchdecke erhält die Feuchtigkeit. Anfällige Rosen sollten möglichst hell stehen und es sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter immer trocken sind – also auch taugeschützt, da Pilze nur auf feuchtem Untergrund gedeihen können. Beim Gießen bitte darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden.
 
Hausmittel
Wenn dennoch eine Pflanze von Rosen Mehltau betroffen ist, muss diese in einen neuen Topf gesetzt werden. Nun können Sie verschiedenen Hausmitteln eine Chance geben. Ein bewährtes Hausmittel ist eine Mischung aus drei Päckchen Backpulver und 50 Milliliter Speiseöl, mit etwas Spülmittel gemischt, sollten etwa alle zehn Tage die Blätter eingesprüht werden. Hartnäckig befallene Stellen müssen jedoch herausgeschnitten werden. Versuchen können Sie es auch mit einer Mischung aus Milch und Wasser – im Verhältnis 1:10 –, direkt auf die Blätter gesprüht, kann das bei weniger starkem Befall oft wahre Wunder vollbringen.