Salatgurken selber einlegen: Rezepte

Auch wenn sie normalerweise frisch gegessen werden, können Sie Salatgurken selber einlegen, um sie länger haltbar zu machen.


Wer Salatgurken im Garten zieht, kennt das Problem nur zu gut: es gibt Jahre, da fällt die Ernte eher spärlich aus, dafür ist sie in anderen um so reichhaltiger. Da sie nicht gerade für ihre lange Haltbarkeit berühmt sind, ist nun die beste Lösung, wenn Sie die Salatgurken selber einlegen. Eigentlich wird die Salatgurke hauptsächlich für den Rohverzehr verwendet, aber das liegt nur daran, dass sie eher als ihre Artgenossen auch dafür geeignet ist. Prinzipiell kann die Salatgurke genauso gut geschmort, gedünstet oder eingelegt werden.

Ob Mini- oder Schlangengurke, das Grundrezept bleibt gleich

  • Auch wenn grundsätzlich zwischen Salatgurken und Einlegegurken unterschieden wird, können Sie problemlos Salatgurken selber einlegen. Sie müssen dafür nur geschält und in Scheiben geschnitten werden, aber das Basisrezept bleibt prinzipiell gleich.
  • Für den Aufguss können Sie vorgefertigte Produkte verwenden, die bereits Auszüge aus Kräutern enthalten oder diesen selbst produzieren. Dafür wird ein Sud aus Essig, Apfelsaft, Zucker, Estragon und Lorbeer aufgekocht. Vermischen Sie nun die Gurken mit frischem Dill, Senf- und Pfefferkörnen und füllen sie in Einweckgläser, die vorher heiß ausgespült wurden.
  • Dann wird der Sud darüber gegossen und die Gläser fest verschlossen. Diese werden anschließend für 25 Minuten bei einer möglichst gleich bleibenden Temperatur von 85 Grad erhitzt. Danach abkühlen lassen. Wenn Sie Salatgurken selber einlegen, sollten auch diese vor dem Verzehr mindestens für zwei bis drei Wochen ruhen.

Bei Varianten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt

  • Wer Lust aufs Experimentieren hat, kann beim Salatgurken selber einlegen mit den verschiedensten Zutaten Geschmacksvariationen ausprobieren. Beliebt ist beispielsweise die pikante Variante, bei der Sie die Gurkenscheiben abwechselnd mit frischen grünen, entkernten Chilischoten, Zwiebelringen und Ingwerscheibchen in das Glas schichten.
  • Aber auch der Aufguss kann sehr unterschiedlich beschaffen sein. Versuchen Sie es beispielsweise mal mit dunklem Bier. Hierfür werden die Gurkenscheiben (ca. 800g) zunächst für fünf Minuten mit Salzwasser gegart und wandern anschließend in einen Sud aus 350 ml dunklem Bier, etwas Zitronensaft, zwei Teelöffeln Zucker und einem Teelöffel Salz, der zuvor einmal kurz aufgekocht wurde. In diesem Sud werden die Gurken noch einmal für fünf Minuten bei schwacher Hitze gedünstet. Dann kommt ein Päckchen Einmachhilfe dazu und die Mischung wird in die vorbereiteten Einmachgläser gefüllt.