Salmonellen-Symptome: So erkennen Sie, ob Sie betroffen sind!

Salmonellen-Symptome sind alles andere als schön. Erkrankte leiden unter schwerem Durchfall und heftigem Erbrechen. Sie fühlen sich schwer krank haben oft hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.


Magen-Darm-Infektionen sind beim Menschen nichts Außergewöhnliches. Immer wieder gehen verschiedene Viren um, die allen Familienmitgliedern oder Klassenkameraden nacheinander eine unangenehme Durchfallerkrankung bescheren. Ursache hierfür sind fast immer Viren, die hauptsächlich als Tröpfcheninfektion, also beispielsweise durch Niesen, übertragen werden. Wird die Magen-Darm-Erkrankung durch einen Virus hervorgerufen, so ist der Verlauf deutlich weniger dramatisch, als bei einer Salmonelleninfektion. Der Erkrankte fühlt sich schlapp, leidet unter Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen, oft auch unter leichtem bis hohem Fieber. Diese Virusinfektion heilt in der Regel spontan wieder ab und spätestens nach einem Tag geht es dem Patienten deutlich besser.

 

Verlauf einer Magen-Darm-Infektion durch Salmonellen
Salmonellen-Symptome sind deutlich schwerwiegender als bei einer Virusinfektion. Der Betroffene leidet - je nach Krankheitsintensität - unter schwerem Durchfall und heftigem Erbrechen. Er fühlt sich schwer krank und bekommt, je nach Erreger, oft auch hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Ob es sich wirklich um eine Salmonelleninfektion handelt, kann nur eine Untersuchung beim Arzt klären. Er wird eine Blut- und Stuhluntersuchung anordnen und bei einem Nachweis der Erreger umgehend eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt machen. Sowohl bei einer viralen Magen-Darm-Infektion als auch bei einer Salmonelleninfektion erfolgt die Behandlung symptomatisch. Das heißt, dass der Betroffene bei Bedarf ein Medikament einnimmt, welches die Übelkeit mindert. Bei hohem Fieber kann er auf ein fiebersenkendes Mittel zurückgreifen.

Risiko Flüssigkeitsverlust
Das Hauptaugenmerk der Behandlung sollte immer auf einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung liegen. Eines der entscheidendsten Symptome, gerade bei heftigem Erbrechen und starkem Durchfall, ist nämlich, dass der Patient viel Flüssigkeit verliert. Dieser Verlust muss unbedingt wieder ausgeglichen werden, um Kreislaufprobleme zu vermeiden. Im schlimmsten Fall kann ein Kreislaufzusammenbruch durch Flüssigkeitsmangel sogar zum Tod führen. Die Gefahr des Flüssigkeitsmangels tritt besonders bei kleinen Kindern und alten Leuten auf. Ein geeignetes Getränk ist Tee mit Traubenzucker. Spezielle Elektrolytmischungen, die in der Apotheke erhältlich sind, können dazu beitragen, den körpereigenen Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Selbst wenn der Patient überhaupt kein Durstgefühl verspürt, muss ihm trotzdem in regelmäßigen Abständen Flüssigkeit eingeflößt werden: notfalls im Minutentakt mit einem Teelöffel. Gelingt dies nicht, kann der Kreislauf zusammenbrechen und der Patient muss sofort in eine Klinik gebracht werden, wo er die nötige Flüssigkeit intravenös über einen Tropf erhält.

Verspürt der Betroffene Appetit, so sollte er leicht verdauliche Lebensmittel wählen, die möglichst fettarm sind. Verträglich bei Durchfall sind beispielsweise Zwieback, geriebener Apfel, Bananen oder Salzstangen.

Obwohl eine Salmonelleninfektion in der Regel spontan ausheilt, kann ein besonders schwerer Verlauf es dennoch nötig machen, dass der Patient spezielle Antibiotika einnehmen muss.