Sauerbraten einlegen: leckere Rezepte

Sauerbraten einlegen – schnell, einfach und mit der anschließenden richtigen Zubereitung ein unverwechselbarer Genuss.


Die wichtigste Zutat beim Sauerbraten einlegen ist der Essig, alles Weitere hängt von der Region, in welcher der Sauerbraten zubereitet wird, ab. Der typische rheinische Sauerbraten hat Rosinen in der Soße, der schwäbische Lauch und Karotten, die Bayern verzichten auf fast alles und wollen den unverfälschten Fleischgenuss.

 

Sauerbraten einlegen - Grundsätzliches

  • Wer eine Sauerbraten einlegen möchte, benötigt in erster Linie einen guten Weinessig – Balsamico oder Gewürzessig ist bei den meisten Varianten nicht geeignet. Das Fleisch, in der Regel Rinderbraten, wird abgewaschen, in einen Behälter gegeben und mit Gewürzen und einem Wasser-Essig-Gemisch übergossen.

 

  • In Bayern kommen in die Beize mit Weißweinessig noch Wacholderbeeren, ein bis zwei Lorbeerblätter, ein paar Pfefferkörner sowie ein bis zwei Nelken. Im Schwäbischen wird der Sauerbraten mit Lauch, Karotten, Zwiebeln, Rotwein und Rotweinessig eingelegt und im Rheinischen besteht die Beize aus einer Kombination von Weißweinessig, Suppengrün und Rosinen.

 

  • Je nach Zubereitungsart werden das Essig-Wasser-Gemisch und die Gewürze direkt über das Fleisch gegeben oder die Beize zuerst aufgekocht, abgekühlt und danach der Braten damit übergossen. Die Beizzeit hängt sowohl von der Würzmischung als auch von der Stärke des Essig-Wasser-Gemisches respektive des Wein-Essig-Gemisches ab und schwankt zwischen 24 Stunden und zwei Wochen.

 

  • Je länger das Fleisch in der Beize liegt, desto weicher wird es, und da Essig konserviert, schadet es dem Fleisch nicht, wenn es ein oder zwei Tage länger in der Beize liegt, als ursprünglich geplant. Guten Sauerbraten einlegen ist auch eine Frage der Zeit.

 

Sauerbraten richtig zubereiten

  • Nach dem Sauerbraten einlegen folgt die Zubereitung – wurde das Fleisch ausreichend in der Beize mariniert, ist es von sich aus weich und hat einen ausgeprägten Geschmack.

 

  • Um nicht nur einen guten Braten, sondern auch eine gute Soße zu bekommen, wird das Fleisch aus der Beize genommen, mit einem Küchenkrepp abgetrocknet und rundherum scharf angebraten, der Bratensatz mit der Beize abgelöscht.

 

  • Im Anschluss kommen Sauerbraten mit Bratensaft und reichlich Zwiebeln in einer Reine in den Backofen. Die Garzeit hängt sowohl von der Bratengröße als auch der Beize ab, der Braten wird während der Garzeit immer wieder mit dem Rest der Beize übergossen.

 

  • Ist das Fleisch durchgebraten und die Soße durchgeseiht, kann sie je nach Geschmack gebunden werden und mit dem Fleisch, Knödeln oder Kartoffeln serviert.