Saunabesuch - Abhärten und Erkältung vorbeugen

Ein beliebter Saunabesuch gehört ebenfalls zu den wirkungsvollen Methoden um eine Erkältung vorbeugen zu können.


Bereits vor mehr als 2.000 Jahren war das Prinzip des heilsamen Schwitzens bekannt. Das von den Finnen so gern praktizierte Saunieren ist aber auch in Deutschland sehr beliebt. Die Bundesbürger haben den heilsamen Effekt erkannt und machen regelmäßig einen Saunabesuch. Ziel der Saunagänge ist es, neben der Entspannung auch für Abhärtung zu sorgen und somit den aggressiven Erkältungsviren zu trotzen. Aber eine regelmäßige Schwitzkur ist nicht nur eine Wohltat für das Immunsystem, auch die Haut blüht auf, Unreinheiten verschwinden und auf den Wangen bilden sich rosige Flecken, da die Durchblutung angeregt wird. Im Winter ist also der Saunabesuch eine tolle Möglichkeit zum Erkältung vorbeugen.

Vorteile der Sauna?
Warum aber ist Schwitzen zum Erkältung vorbeugen so wichtig? Zum Einen wird der gesamte Organismus gereinigt, weil alle nicht mehr benötigten Schlackenstoffe und Verunreinigungen über die Haut an die Umwelt abgegeben werden. Die Hitze sorgt für eine umfassende und nachhaltige Befeuchtung der verschiedenen Schleimhäute, sodass diese widerstandsfähiger werden.

Der richtige Zeitpunkt
Hobbysportler sollten gleich nach ihrem Training in die Sauna. Denn durch die Aktivierung des Stoffwechsels erhöht sich auch die Durchblutung in den Muskeln. Die Folge: Der schmerzende Muskelkater bleibt aus. Für alle anderen gilt: Abends ist der beste Zeitpunkt. Da sich etwa zwei Stunden nach dem letzten Saunagang Müdigkeit einstellt, ist ein abendlicher Saunabesuch ideal.

Kalt-Warm-Wechsel
In der klassischen Sauna herrschen Durchschnittstemperaturen zwischen 80 und 105 Grad Celsius und eine niedrige Luftfeuchtigkeit. Nach dem anstrengenden Saunagang muss unbedingt für Abkühlung, entweder durch den Sprung ins kalte Wasser oder eine kalte Dusche, gesorgt werden. Denn erst durch den Wechsel von Heiß und Kalt werden die zahlreichen positiven Effekte in Gang gesetzt. Die Atemwege werden gekühlt und die Bronchien belüftet, zudem werden die durch die Hitze erweiterten Gefäße wieder verengt. Grundsätzlich gilt, dass die Hitze- und Kältereize immer als angenehm empfunden werden sollten. Alles, was schmerzt, tut dem Körper nicht gut.

Nach dem Saunabesuch sollte immer eine Ruhepause eingelegt werden, die genauso lang wie der eigentliche Besuch ist. Nur so kann die heilsame Hitze auch optimal im Körper wirken.

Wer darf nicht in die Sauna?
Vor dem allerersten Saunabesuch sollten Sie Ihren Hausarzt konsultieren, denn die hohen Temperaturen sind nur für gesunde Menschen zu empfehlen. Asthmatiker und Rheumatiker dürfen nicht in die Sauna; ebensowenig Menschen, die entzündete Hautstellen aufweisen.