Saunaelektrik - Sicherheit mit Silikonkabeln

Die Saunaelektrik ist eine anspruchsvolle Angelegenheit. Der normale Steckdosenanschluss, der meistens 240 Volt bereithält, reicht oft nicht aus. Ein Drehstromanschluss mit 380 Volt muss also her.


Wichtig für den Ort, an dem die neue Sauna aufgebaut werden soll, ist der Kaltwasseranschluss oder das in der Nähe befindliche Badezimmer. Ganz anders ist das Thema der Saunaelektrik, denn die ist schon deutlich anspruchsvoller. 

Normaler Wechselstrom reicht nicht

  • Mit dem normalen Steckdosenstrom, der für gewöhnlich 240 Volt bereithält, kann man nur Saunaöfen bis fünf Kilowatt betreiben. Doch das ist oft nicht ausreichend. Für die Elektrik der Sauna ist ein Drehstromanschluss mit 380 Volt von Nöten. 
  • Auch spielt der Leistungsquerschnitt eine große Rolle, denn die Sauna soll heiß werden und nicht die Sauna-Elektrik. Empfehlenswert ist, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, einen Fachmann zu fragen und gegebenenfalls die eigenen Stromanschlüsse überprüfen zu lassen.
  • Die Saunaelektrik und auch der Anschluss der Innenbeleuchtung sollte nur mit hitzebeständigen Silikonkabeln erfolgen. Generell sollten für die Saunaelektrik nur Silikonkabel benutzt werden, denn sie sind zudem auch witterungsbeständig und halten die Feuchtigkeit aus.

Saunaelektrik im Außenbereich

  • Für alle, die ihre Sauna gern in der Gartenlaube, ganz im Freien oder anderswo aufstellen möchten, ist ein spezieller Schaltkasten für die Saunaelektrik zu empfehlen. Die meisten Saunaelektrikkästen sind nur für Umgebungstemperaturen bis 0 Grad Celsius ausgelegt und dürfen keinem Frost ausgesetzt werden, doch mit solch einem speziellen Kasten sind sie auch vor unterschiedlichen Witterungen geschützt. 
  • So ein spezieller Saunaelektrik-Schaltkasten kann beispielsweise mit einer 50-Watt-Heizung ausgestattet sein, welche die empfindliche Steuerung vor Temperaturen unter 0 Grad Celsius schützt.

Beleuchtung der Sauna

  • Die Gestaltungsmöglichkeiten der Innenbeleuchtung sind sehr vielfältig und lassen sich individuellen Wünschen bequem anpassen. So sind kleine Leuchtdioden an der Decke möglich, um ein schönes indirektes Licht zu erzeugen, das wie ein Sternenhimmel wirkt. Oder man stellt schöne pulsierende Farbsäulen an den Eingang, um ein herzliches Willkommen auszudrücken. Auch hier sollte man für die Saunaelektrik nur Silikonkabel verwenden.
  • Man kann die Sauna außerdem optisch ein wenig vergrößern, indem man eine Vollglastür einsetzt oder für Fenster sorgt. Jeder Saunabesitzer soll sich schließlich in seiner individuell eingerichteten Sauna auch „saunawohl“ fühlen.