Schädeltrauma - Ein Helm schützt im Straßenverkehr

Ein Schädeltrauma bezeichnet jegliche Verletzungen des Kopfes, bei denen Hirnregionen mitbetroffen sind. Das Schädeltrauma wird von Ärzten in drei Stufen gegliedert.


Als Schädeltrauma, oder auch Schädel-Hirn-Trauma, bezeichnet man jede Verletzung des Kopfes mit Beteiligung der Hirnregion. Einfache Platzwunden oder Frakturen des Schädels zählen also nicht dazu. Mediziner unterteilen das Schädeltrauma allgemein in drei Stufen. 

Gehirnerschütterung
Die erste und wohl unter der Bevölkerung bekannteste ist die Gehirnerschütterung. Sie stellt eine Hirnverletzung ohne Bewusstlosigkeit dar, die in spätestens fünf Tagen vollständig ausheilt. Betroffene haben in der Regel lediglich vorübergehende Gedächtnislücken und Übelkeit zu beklagen. Als ernstzunehmendere Variante der Schädeltraumata zeigt sich da schon die Gehirnprellung. Bewusstlosigkeit bis zu 24 Stunden ist keine Seltenheit. Spätfolgen, deren Auftreten nicht unwahrscheinlich ist, bleiben abhängig von der getroffenen Region des Gehirns. Bei Schädeltrauma-Stufe Nummer drei, der Gehirnquetschung, ist mit Spätfolgen zu rechnen. Schwellungen oder Blutungen unterhalb des Schädelknochens bringen den Patienten in einen lebensbedrohlichen Zustand, der im Koma oder gar mit dem Tod enden kann.

 

Unbedingt ins Krankenhaus

Um die Gefahr von Blutungen ausschließen zu können, oder selbige bei Auftreten rechtzeitig zu bemerken, muss jeder Schädeltrauma-Patient zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Ob der Verletzte jedoch überhaupt ein Schädeltrauma hat, lässt sich direkt im Anschluss an den Unfall nur schwer feststellen, da die Symptome sich oftmals erst Stunden später äußern.

 

Schädeltrauma Symptome
Bei Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen ist es daher sehr wichtig, sich zu einem Arzt zu begeben. Besondere Dringlichkeit liegt bei Anzeichen von Bewusstseinsstörung und Pupillendifferenz, also unterschiedlich großer Pupillen, vor. Sie weisen auf eine Hirnblutung hin. Den optimalen Schutz vor Schädeltraumata gibt es natürlich nicht. Man kann jedoch durch Helm und Verkehrstauglichkeit des Rades zumindest beim Radfahren das Risiko minimieren.

 

 

Lesen Sie weiter Schleudertrauma