Schädlinge und Ungeziefer im Schlafzimmer

Ungeziefer im Schlafzimmer verstecken sich im Bett oder im Kleiderschrank. Nicht alle sind gleich schädlich für den Menschen.


  • Das Bett will man mit seinem Partner teilen – sonst mit keinem. Doch gibt es das ein oder andere Ungeziefer im Schlafzimmer, dass sich von der menschlichen Wärme magisch angezogen fühlt und sich in die Kissen mogelt. Dabei sind manche vollkommen harmlos. Hausstaubmilben beispielsweise sind nur für Allergiker störend. Viel schlimmer ist es da, wenn sich Bettwanzen, Läuse oder Flöhe ins Bett verirrt haben.

 

 

Von der Bettwanze geweckt

  • Um die Nachtruhe gebracht werden, will natürlich keiner. Wird man dann auch noch davon geweckt, dass man von einer Bettwanze gestochen wurde und diese Wunden wie verrückt jucken, ist das besonders ärgerlich. Denn die Stiche können sich entzünden und zu Allergien führen. 

 

  • Bettwanzen sind, wenn sie gerade nichts gefressen haben, sehr flach, oval geformt und circa einen halben Zentimeter groß. Hat sie sich vollgesaugt, ist sie rund. Die Farbe kann zwischen gelb und braun changieren. Die Bettwanze wird durch die Körperwärme des Menschen in sein Bett gelockt. Mit ihrer Stinkdrüse kann sie ein unangenehm riechendes Sekret absondern. Die Bettwanze ist nachtaktiv und versteckt sich tagsüber in Ritzen, hinter losen Tapeten oder Bildern.

 

Anderes Ungeziefer im Schlafzimmer

  • Flöhe werden meist durch Haustiere ins Bett geschleppt. Der Menschenfloh ist nämlich recht selten geworden. Flohbisse jucken sehr kräftig, außerdem können Entzündungen entstehen, wenn man sie aufkratzt. Krankheiten werden heute durch Flöhe aber nicht mehr übertragen. Bei Flöhen hilft meist nur ein Insektizid. 

 

  • Handelt es sich um viele Flöhe, sollten Sie auf jeden Fall den Kammerjäger einschalten. Auch Läuse verirren sich schon mal ins Bett. Hier unterscheidet man zwischen echten Läusen, Filzläusen, die in den Schamharen auftreten und Kopfläusen. Die Kleiderlaus wird meistens über Garderoben übertragen, sie fühlt sich auf dem ganzen Oberkörper wohl.

 

Milben mögen es feucht

  • Hausstaubmilben kann man ohne Hilfsmittel kaum erkennen, da sie nur 0,2 Millimeter groß sind. Sie lieben ein feuchtes Klima und treten deshalb auch oft in Küchen auf. In Betten fühlen sie sich allerdings besonders wohl. Schließlich macht es sich der Mensch unter der Bettdecke schön gemütlich – und dunstet dabei bis zu zwei Liter an Wasser aus und verliert gleichzeitig leckere Haare und Hautschuppen.

Tierchen im Kleiderschrank

  • Der häufigste Schädling im Kleiderschrank ist die Kleidermotte. Sie liebt Wollprodukte, also Pullover, Mäntel, Mützen aber auch Teppiche. Sie kann sich besonders gut vermehren, wenn Kleidung lang unbeobachtet im Schrank hängt. Genau da fühlt sich auch der gefleckte Pelzkäfer wohl. Da seine Entwicklungszeit sehr lang ist, etwa ein bis drei Jahre, tritt er allerdings nur selten im Haushalt auf.