Schlafphasen

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Schlafphasen. Man spricht dabei vom Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf. Der Schlaf hat auf uns eine erholende Wirkung


Jeder Mensch unterliegt einem anderen biologischen Rhythmus. So unterscheidet sich zwar die innere Uhr eines jeden, doch die körperlichen Anzeichen für aufkommende Müdigkeit sind alle gleich. Die Augen werden träge, die Konzentration lässt nach und ein vermehrter Gähnreiz weist einem den Weg ins Bett. Die optimale Schlafdauer liegt bei ca. acht Stunden. In diesem Zeitraum werden die motorischen und sensorischen Nervenzellen für einige Gehirnfunktionen blockiert und der Schlaf in drei, sich abwechselnde Schlafphasen eingeteilt. Man spricht vom Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf.

Leichtschlaf und Tiefschlaf
Der Leichtschlaf bezeichnet das erste Eindösen und geht rasch in den Tiefschlaf über. Im Tiefschlaf erholt sich der gesamte Körper. Die Atmung beruhigt sich, der Blutdruck sinkt und die Muskeln entspannen sich. In dieser Zeit strebt auch das Zellgewebe seine Regenerierung an und das Immunsystem wird gestärkt. Für die Erholung des Körpers sind die ersten beiden Tiefschlaf-Phasen am wichtigsten. Der Tiefschlaf wechselt sich in einem ca. 70 bis 90minütigen Zyklus mit dem Traumschlaf ab. Zum Ende der Schlafdauer häuft sich der Wechsel zwischen den Schlafphasen.

Traumschlaf
Der Traumschlaf ist auch unter der so genannten REM-Phase (Rapid Eye Movement) bekannt. In der Traum-Phase erwacht das Gehirn wieder und beschleunigt Atmung und Herzschlag. Auch eine vermehrte Augenbewegung charakterisiert den Zustand der REM-Phase. Die Wichtigkeit des Traumschlafs wurde beim Entzug der REM-Phase bewiesen. Die Testpersonen wiesen ohne den Traumschlaf ein hohes Aggressionspotenzial und ein triebhaftes Verhalten auf.

Schlafdauer
Ein weit verbreiteter Irrtum ist der Glaube, dass die Erholung beim Aufwachen von der Schlafdauer abhängt. Die Erholung wird schon von der ersten Einschlafsphase geprägt. Geht man angespannt und gestresst zu Bett, wirkt sich dies auch auf die einzelnen Schlafphasen aus und verhindert ein ausgeruhtes Erwachen. Um einen gesunden Schlaf zu erlangen, sollten deshalb vorm zu Bett gehen mit Hilfe von Entspannungstechniken die Gedanken abgeschaltet werden und jede Aufregung vertagt werden.