Schlammpackung - Die Wärme macht es

Die Schlammpackung wird nicht nur in der Wellnessbranche angewandt. Mittlerweile wird diese auch zur Behandlung von Rheuma verwendet, denn sie wärmt und lindert so die Beschwerden.


Eine Schlammpackungen wird heutzutage in vielen Bereichen der Wellness aber auch zur Linderung von Krankheiten wie Rheuma angewendet. Hierbei wird ein natürliches Gemisch aus Mineralien und speziellen Erden wie Fango, Torf, Schlamm, Lehm, Schlick und Heilerde auf verschiedenste Körperpartien aufgetragen. Meist werden die Schlammpackungen mit Mineral- oder Thermalwasser angemischt und erwärmt. Die heilende Wirkung kommt durch den Wärmefluss und die Wärmehaltung, die die Mineralien in die Haut eindringen lässt, zustande.

Seidige Haut nach Schlammbad

  • Es gibt Ganzkörperschlammpackungen und solche, die nur auf speziellen Körperteilen aufgetragen werden. Besonders eine Schwarzschlammpackung reinigt mit ihren natürlichen Wirkstoffen die Haut und desinfiziert sie gleichzeitig. Es kommt zu einer Revitalisierung, die den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut unterstützt.
  • Das Ergebnis einer solchen Behandlung zeigt sich durch eine seidige und weiche Haut. Auch die Tote Meer Schlammpackung erzielt aufgrund ihres hohen Mineralstoffgehalts diesen Effekt. Aber auch Schlammpackungen aus Algen aktivieren den Stoffwechsel und remineralisieren den Körper. Sie können daher auch bei Cellulite das Hautbild verbessern.

Wärmende Therapie

  • Eine Schlammpackung hat insgesamt einen therapeutischen Effekt, der in erster Linie auf die Wärmeeinwirkung zurückzuführen ist. Mit einem Pinsel oder Spachtel werden die Schlammpackungen bei 40-42°C aufgetragen. Anschließend wird man in eine Plastikfolie eingewickelt, die die Wärmewirkung der Schlammpackung verstärkt.
  • Nicht nur bei Rheuma können so die Beschwerden gelindert werden. Eine Behandlung mit einer Schlammpackung kann auch bei Osteoporose oder bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungssystems helfen.

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