In bestimmten Situationen ist es ganz normal und wenig überraschend, dass depressive Verstimmungen auftreten, jeder kennt solche Momente, so zum Beispiel nach dem Verlust des Arbeitsplatzes, eines geliebten Menschen, durch Liebeskummer und nach ähnlichen unschönen Ereignissen. Jedoch sind diese Phasen der seelischen Bedrücktheit lediglich vorübergehend. Depression Symptome hingegen zeichen sich durch eine lang anhaltende gedrückte Stimmung, aber auch durch typische Begleitsymptome aus.
Depression Symptome
Für einen gesunden Menschen werden Trauer, Ärger und andere negative Gefühle aktiv erlebt. Es kommt meist zu einer Abreaktion, wonach sich der Mensch erleichtert fühlt. Bei depressiven Personen gibt es diese Gefühle innerlich nicht, hier ist der direkte Schritt die Resignation, der Betroffene ist nicht fähig mit diesen Faktoren umzugehen. So können viele Depressive zum Beispiel gar nicht weinen. In ihnen herrscht eine gähnende Leere, ein Depressiver fühlt dann nichts mehr richtig deutlich, meist nur noch seine eigene Gefühllosigkeit. Die Betroffenen sind häufig – je nach Schweregrad der Depression – sehr stark im Alltagsleben beeinträchtigt. Es muss dringend eine Behandlung stattfinden, insbesondere dann, wenn der Alltag nicht mehr gemeistert werden kann, Selbstmordgedanken bestehen und Alkohol oder Medikamente als Ausweg aus der lang anhaltenden Krise heran gezogen werden.
Affektive Störung
Depressionen gehören zu den affektiven Störungen. Affektive Störungen umfassen Störungen in der Grundstimmung eines Menschen. So können affektive Störungen akut, chronisch oder auch episodisch sein, entweder sind die Gefühle übertrieben gut oder aber extrem schlecht.