Schleudertrauma - Häufige Folge von Verkehrsunfällen

Bei einem Schleudertrauma sind die Wirbel im Halsnackenwirbelbereich verletzt worden. Das entsteht meistens durch eine Beugung oder Überstreckung des Halses


Unter dem Schleudertrauma versteht man eine Verletzung der Weichteile im Bereich der Halsnackenwirbel. Durch einen Aufprall kann es zur Beugung und Überstreckung des Halses, die anschließend zu Schäden im Nacken- und Halsbereich führen, kommen. 

Anzeichen für ein Schleudertrauma
Wie verstärkt bei Autounfällen passierend, kann das Schleudertrauma dabei Muskulatur, den Bandapparat, die Bandscheiben, die Gefäße oder das Rückenmark treffen. Normalerweise treten die Symptome eines Schleudertraumas erst Stunden bis wenige Tage nach dem Unfall auf. In seltenen Fällen klagen Patienten aber auch direkt danach über Schmerzen, die im Zusammenhang mit einem Schleudertrauma stehen. Allen voran berichtet das Unfallopfer über ein Steifheitsgefühl und heftige Schmerzen, die aus der Stauchung oder Verrenkung resultieren. Daneben führt das Schleudertrauma aber auch zu Schwindel, Benommenheit, Hör- und Sehstörungen, Einschränkungen des Gesichtsfeldes, Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung, rascher Erschöpfbarkeit, Schlafstörungen, Schwächegefühl und Muskelfunktionsstörungen. Werden weder Knochen noch die zahlreich vertretenen Nervenstränge verletzt, hatte man Glück im Unglück und kann schon wenige Tage später mit der Therapie beginnen.

 

Heilung durch Ruhe
Wie neue Studien beweisen, lässt sich die Heilung eines Schleudertraumas mit längerer Schonung der Halswirbelsäule durch Halskrause oder ähnliches weniger schnell erreichen, als gedacht. Weit effektiver zeigen sich krankengymnastische Übungen, welche schon bis zu drei Tage nach dem Unfall unter fachmännischer Anleitung begonnen werden können. Medikamente nehmen beim Schleudertrauma leider lediglich die Funktion von Schmerzstillern ein. Auf den Heilungsprozess haben sie keine Wirkung.

 

Sicher Autofahren
Da die größte Gefahr im Auto zu bestehen scheint, sollte dort mit der Vorsorge begonnen werden. Sofern man kein Auto mit Schleudertraumaschutzsystem besitzt, das beim Aufprall die Kopfstütze selbstständig auf den Kopf zubewegt und somit die Gefahr eines Schleudertraumas um 80 % senkt, genügt es schon, die Kopfstütze richtig einzustellen. Der ideale Abstand zwischen Kopf und Stütze sollte zwei Zentimeter oder weniger betragen. Befolgen Sie diesen Rat, können Sie das Risiko eines Schleudertraumas bei einem Verkehrsunfall deutlich reduzieren.

 

 

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