Schmucktrends 2007 - So war die Mode

Im Jahr 2007 sagen uns die Schmucktrends: Es wird bunt. Besonders Pastelltöne finden sich in der diesjährigen Schmuckmode immer wieder...


Schmuck soll in erster Linie zeitlos sein. Dennoch gibt es jedes Jahr Schmucktrends, die traditionelle Inhalte bewahren und gleichzeitig neue Ideen umsetzen. Trendbarometer sind die vielen Schmuckmessen, die es in Deutschland das ganze Jahr in vielen Städten gibt. Eine davon ist die jährlich in Leipzig stattfindende „Midora“. Hier zeigen die Aussteller, was im Jahr 2007 an die Hand oder um den Hals gehört.

Es wird farbig und edel
Die Schmuckmode im Jahr 2007 ist vor allem bunt. Zarte Pastelltöne, beispielweise ein sonniges Gelb, ein schlichtes Blau oder ein romantisches Rosa treten bei den diversen Schmuckstücken in den Vordergrund. Es sollen dezente Akzente gesetzt werden, die das Schmuckstück noch einmal betonend ins richtige Licht setzen. Auch edle Kombinationen sind vor allem im zweiten Teil des Jahres angesagt. Eine dieser aktuellen Mischungen ist die Verbindung aus Rot und weiß. Rotgold tritt wahlweise in eine innige Verbindung zu Silber oder Platin. Dieser Kontakt findet entweder bei verschiedenen Schmuckstücken statt oder in der tatsächlichen Verschmelzung der Edelmetalle. Denn die Neuentdeckung dieses Jahres ist Rosegold. Diese Legierung aus unterschiedlichen Anteilen Gold, Kupfer, Silber und Palladium lässt verschiedene Nuancen entstehen. Von einem Ring in Weißgold mit nur einem Hauch von Rosa hin zu einem kräftigen rosefarbenen Schmuckstück reicht das weite Spektrum der Möglichkeiten. Auch Silber allein darf weiterhin getragen werden. Modebewusste Frauen können ihre langen Silberketten weiterhin tragen. Der Trend geht aber eindeutig in Richtung Verschlankung und Vereinfachung der Formen.

Schmucktrends: Back to nature
Das Motto im Jahr 2007 lautete „Back to nature“. Lange bunte Ketten, die mehrfach um den Hals geschlungen sind, ergänzen folkloristisch geprägte Röcke und Tuniken auf ideale Weise. Naturmaterialien, wie etwa Bernstein oder Holz werden bevorzugt eingesetzt, um natürlichen Schmuck herzustellen. So genannter Ethnoschmuck wird vornehmlich von fremden Einflüssen beherrscht, die beispielsweise aus dem Orient oder Afrika stammen. Romantische, verschlungen Formen mit aus der Natur entlehnten Motiven finden ihren Weg zurück in das Schmuckdesign. Blumen in den verschiedensten Ausprägungen, aber auch nachgebildete Trauben und Blätter werden sich in den Auslagen der Juweliere finden. Die neue Spiritualität, die in der Mode durch bunte Tuniken und Stickereien zum Ausdruck gebracht wird, findet sich im Schmuckbereich in mystisch anmutenden Amuletten oder religiös geprägten Symbolen.

Schmucktrends für den Mann
Auch Männer dürfen sich 2007 über Neuheiten aus der Schmuckindustrie freuen. Edle Manschettenknöpfe in klaren Formen erleben ihr Come-back an den Aufschlägen von Männerhemden. Neben frischen Strukturen wird es opulent im männlichen Schmuck. Die Favoriten sind zwar nach wie vor Silber und Platin aber die individuelle Ausarbeitung der Edelmetalle wird prachtvoll. Kettenanhänger und Ohrstecker werden größer und auffälliger. Mann zeigt, was er hat. Die aktuelle Kollektion von Schmuckdesigner Thomas Sabo erfordert mutige Männer, die selbstbewusst Schmuck tragen wollen. Der Schöpfer ausgefallenen Schmucks setzt ganz auf prächtige, unübersehbare Motive. Dazu gehören abstrakt gestaltete Gitarren, Drachen, aber auch mit Diamanten besetzte Totenköpfe. Als edles Accessoire kombinieren Männer, aber auch zunehmend Frauen, aufwendig gestaltete Uhren.

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