Schnarch-OP: operativer Eingriff gegen Schlafgeräusche

Zur Behandlung des Schnarchens kann man auch eine Schnarch-OP anwenden. Bei der am häufigsten verwendeten Coblation wird mit Radiofrequenzwellen der Gaumen gestrafft


Leiden Sie unter dem störenden Schnarchen und wollen diesem operativ ein Ende setzen, muss zuerst ein Schlafapnoe-Syndrom ausgeschlossen werden. Die gängigsten operativen Eingriffe lassen sich ambulant oder stationär durchführen. In Frage kommen eine Nasenmuschelverkleinerung, Begradigung der Nasenscheidewand, aber auch Korrekturen an Ober- und Unterkiefer. Überdies sind Operationen am Zungengrund und Gaumen, wie eine Schnarchen operativer Eingriff Nasenscheidewand Nasenmuskelverkleinerung, möglich. Bei Kindern und Jugendlichen entfernt man auch Rachen- und Gaumenmandeln.

Schnarch-OP
Trotz eines operativen Eingriffs besteht keine hundertprozentige Garantie, dass der Patient danach vom Schnarchen befreit ist. Besonders bei übergewichtigen Personen mindert eine Schnarch-OP nicht immer. Mehrere Operationsmethoden werden zur Behebung des Schnarchens einzeln oder kombiniert angewendet. Die Coblation wird hauptsächlich als operativer Eingriff beim Schnarchen vorgenommen. Radiofrequenzwellen sorgen für eine Weichteilvernarbung und somit für die Straffung des Gaumens. Auch der Zungengrund wird mit dieser Methode behandelt. Die Laserbehandlung verringert überschüssiges Gewebe und ist oftmals bei ausgeprägten Schnarchern eine bevorzugte Behandlung. Wie auch die Mandelentfernung (Tonsillektomie) mit angeschlossener Gaumensegelstraffung, wobei der Gaumensegel zur Stabilisation vernäht wird. Die Korrektur der Nasenscheidewand wird die Schleimhaut von Knochen und Knorpel gelöst und die krummen Anteile der Nasenscheidewand entfernt. Zur Zungenbeinverlagerung (Hyoidsuspension) rät der behandelnde Arzt, wenn sich schweres Schnarchen mit Sauerstoffmangel verbindet. Das amerikanische Pillar-Verfahren setzt man drei stützende Implantate unter die Schleimhaut des Weichgaumens. Die Muskulatur wird unterstützend versteift und verhindert die Vibration des Gaumens bei Mundatmung im Schlaf.

Nachbehandlung
Bei der Coblation und Laserbehandlung sind ein bis zwei Nachsorgetermine vorgesehen. Andere Einschränkungen sind nicht zu erwarten. Nach der Entfernung der Rachenmandeln wird man mindestens für eine Woche krankgeschrieben, da Anstrengung vermieden werden soll. In den ersten 14 Tagen nach der Operation darf zudem kein Sport getrieben werden. Bei der Gaumenmandelentfernung verlängern sich die Ruhezeiten um eine Woche. Die Operation an der Nasenscheidewand kann postoperative Schleimhautschwellungen mit sich führen, diese werden mit Nasensprays und –tropfen behandelt. Nach dem operativen Eingriff darf zwei Wochen lang weder geschnäuzt, noch geraucht werden.