Schnarchen Ursachen: Stress und Alkohol schnarchfördernd

Schnarchen - Ursachen: Eine Schlafapnoe stellt sicherlich die dramatischste Variante des Schnarchens dar


Eine Schlafapnoe stellt sicherlich die dramatischste Variante des Schnarchens dar. Oft führen aber viele einzelne, harmlosere Faktoren zu unruhigen und lauten Nächten. Übergewichtige Menschen zum Beispiel neigen zu Fettablagerungen im Zungen- und Rachenbereich. Dadurch ist der Schlund verengt; die Luftströmungsgeschwindigkeit erhöht sich, der Druck fällt ab und das Gaumensegel beginnt, zu vibrieren.

 

Der gleiche Effekt stellt sich nach Alkoholgenuss ein – der nämlich fördert die Muskelerschlaffung in Gaumen und Rachen. Starker Nikotinmissbrauch wirkt sich ebenfalls negativ auf den gesamten Atemtrakt aus. Daher gibt es unter Rauchern zahlreiche Schnarcher.

Schnarchen Ursachen: Schnarchen aufgrund einer Erkältung
Manchmal sind aber auch eine Erkältung, eine Nebenhöhlenentzündung oder eine Allergie die Auslöser für kurzzeitige oder länger andauernde Schnarchattacken. In diesen Fällen wird das Schnarchen aller Wahrscheinlichkeit nach wieder verschwinden, sobald die Erkrankung völlig abgeheilt ist und die Nebenhöhlen wieder frei sind. Bei einer „vererbten“ Veranlagung des Schnarchens – etwa, wenn auffällig viele Familienmitglieder schnarchen – können genetische Dispositionen wie etwa eine Verkrümmung der Nasenscheidewand oder verdickte, auffällig große Polypen vorliegen. Auch ein angeborenes Missverhältnis zwischen Ober- und Unterkiefer oder eine vergrößerte Zunge kann für das Schnarchen verantwortlich sein.

Falsche Schlafposition begünstigt das Schnarchen
Manchmal ist es hilfreich, die Schlafposition kritisch zu überprüfen: Fast jeder Mensch beginnt zu schnarchen, wenn er auf dem Rücken liegt und sein Kopf leicht nach hinten rutscht. In dieser Position nähert sich die Zunge automatisch dem Gaumensegel und sorgt für eine Verengung des Schlunds – das Schnarchen setzt ein. Ebenso fördert eine ständige Mundatmung das Schnarchen.

Alter als eine der Schnarchen Ursachen

Natürlich spielt auch das Alter eine Rolle. Mit den Jahren verlieren Muskeln und Gewebe an Elastizität und Spannkraft. Damit erhöht sich das Risiko, dass das Rachen- und Gaumengewebe im Schlaf in sich zusammenfällt. Antihistaminika, Beruhigungstabletten und Schlafmittel stehen ebenfalls im Verdacht, vermehrtes Schnarchen auszulösen. Überdies wirkt sich ein spätes, schweres Abendessen negativ auf einen erholsamen Schlaf aus; zum Verdauen wählt der Körper zudem automatisch die Schnarchgeräusch fördernde Rückenlage.