Schnittblumen - Eine Zierde für zu Hause

Schnittblumen haben eine wesentlich kürzere Lebensdauer als Topfpflanzen. Grund dafür ist der entstandene Nährstoffmangel, der durch den Schnitt ins Rollen gebracht wird.


Leuchtende Farben, exotische Formen an Schnittblumen oder auch Evergreens wie Rosen, Tulpen, Narzissen und Nelken werden zu den verschiedensten Anlässen geschenkt. Nicht nur die Flut an Schnittblumen, die zum Valentinstag über den Ladentisch gehen, auch bei Hochzeiten, Beerdigungen oder sonstigen Anlässen sind Blumen stets dabei. Redewendungen wie “Sag es durch die Blume“ verdeutlichen die Sprache von

 

Schnittblumen. So gelten Rosen eindeutig als Zeichen der Zuneigung. Gerade unter Frischverliebten kommt es nicht selten vor, dass man eine einzelne rote Rose schenkt, bevor man sich die Zunge mit einem geflüsterten „Ich liebe Dich“ bricht. Blumensträuße haben immer eine Bedeutung und sie werden zu 78 Prozent an Frauen verschenkt. Selten bekommen Männer Schnittblumen.

Schnittblumen leben nicht ewig
Einmal in der Vase angekommen, haben Schnittblumen im Gegensatz zu normalen Zimmerpflanzen eine begrenzte Lebensdauer und der Alterungsprozess ist unaufhaltsam. Durch den Schnitt kommt es zu einem Nährstoffmangel und der Blume ist nur noch eine reduzierte Photosynthese möglich. Durch richtige Pflege lässt sich die Freude an den meist liebevoll zusammengestellten Sträußen doch zumindest für ein paar Tage, eventuell auch bis zu einer Woche herauszögern. Hier einige wertvolle Tipps für die richtige Behandlung von Schnittblumen, damit diese nicht allzu schnell die Köpfe hängen lassen.

So bleiben Schnittblumen länger schön
Beim Kauf sollten Sie auf jeden Fall auf die Qualität achten. Tulpenlaub sollte zum Beispiel, wenn man es anfasst, quietschen. Frische Rosen erkennt man daran, dass die Köpfe beim zusammendrücken einen festen Halt aufweisen. Auch ist es wichtig, darauf zu achten, dass sämtliches Blattwerk am Stiel nicht beschädigt ist. Des weiteren sollten die Blumen eine positive Ausstrahlung haben. Zu Hause angekommen verlängert man das Leben von Schnittblumen mit verschiedensten Maßnahmen. Durch eine sorgfältige Reinigung der Vase lässt sich eine Infektion mit Bakterien vermeiden. Auch lohnt es sich, das Stielende mit einem scharfen und sauberen Messer anzuspitzen. Zur Reduktion der Verdunstungsfläche ist überschüssiges Blattwerk sorgfältig zu entfernen. Die Schnittblumen sind von zusätzlichen Wärmequellen wie Heizkörper fern zu halten. Auch sollten sie weder in der Nähe von offenem Feuer oder Obst platziert werden, da es sonst zur erhöhten Äthylenbildung kommt, was den Blühvorgang stoppt. Nährlösungen (handelsüblich in Flaschen, Tüten, auf Papierkarten) im Vasenwasser verlängern die Haltbarkeit in vielen Fällen um 150 Prozent.

Schöne Blumen- Erinnerungen erhalten
Wenn dann alle Pracht sich nach einer ausgeprägten Blühphase doch dem Ende neigt, ist es durchaus eine Überlegung wert, den Blumenstrauß etwas früher aus der Vase zu nehmen, um daraus einen Trockenstrauß zu machen. Manche Schnittblumen eignen sich hervorragend dafür. Der Vorgang ist einfach. Den Strauß mit dem Kopf nach unten an einem trockenen Ort aufhängen. Binnen kurzer Zeit hat sich der Wassergehalt in den Schnittblumen vollends aufgelöst und ein Trockenstrauß ist entstanden. Zur Konservierung können Sie diesen dann noch mit Haarspray einsprühen und fertig ist der Strauß, der der Ewigkeit ein wenig näher rücken konnte.