Schuhe - Mehr als Bekleidung für die Füße

Die meisten Frauen besitzen Unmengen Schuhe. Der Inhalt des Schuhschrankes erstreckt sich dabei von Stiefeln über Sandalen zu normalen Freizeitschuhen.


Jede Frau hat Unmengen davon, sogar Bücher wurden über Schuhe geschrieben, und manche trinken ihr Feierabendbier aus ihnen. Kein anderes Kleidungsstück hat so viele leidenschaftlich geführte Diskussionen entfacht. Diese liebevollen Auseinandersetzungen drehen sich hauptsächlich um geschlechterspezifische Eigenschaften. Schuhe sind zu dem Sinnbild für stereotype Weiblichkeit geworden.

Wie viele Schuhe braucht die Frau?

Denn Frauen kaufen gerne Schuhe, während Männer perfekt einparken können. Wie viele Schuhe braucht eine Frau überhaupt? Böse Gemüter meinen, Frauen würden nur deshalb so viele Schuhe kaufen, weil die Größe ein Leben lang gleich bleibt. Die größte Schuhsammlung gehört angeblich Mariah Carey. 10.000 Exemplare soll die Sängerin ihr Eigen nennen. Flip Flops wurden dabei in ihrer Bedeutungslosigkeit noch nicht einmal erfasst. 

Praktisch und schön
Schuhe sind vor allem praktisch. Sie schützen uns vor heißen oder kalten Straßenbelägen und verhindern, dass unsere Füße durch herumliegende Steine oder Glasscherben verletzt werden. Als man sie entwickelte, wurden sie noch aus Salbeisträuchern gemacht, heute kann praktisch jedes Material dazu verwendet werden, schöne und farbenprächtige Schuhe herzustellen. Sie haben seit Anbeginn der Menschheit einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. In Ägypten liefen Priester auf hohen Absätzen, um ihren gehobenen Status auch äußerlich zur Schau zu stellen. Die Römer verzierten ihre Schuhe gar mit kostbaren Edelsteinen. In der Antike konnte man am Schuhwerk erkennen, welchen Rang ein Mensch innehatte. Sklaven durften keine Schuhe tragen und unterschieden sich so vom freien Bürger. 

 

Für jede Gelegenheit den richtigen Schuh
Bestimmte Menschen assoziiert man mit besonderem Schuhwerk. Das berühmteste Beispiel ist wohl der Sohn Gottes, der den flachen Sandalen auch den Namen gab. Sie bieten in jeder Gelegenheit die passende Hülle für den männlichen oder weiblichen Fuß. Im heimischen Wohnzimmer schlüpft der deutsche Fuß gern in Hausschuhe, bei der Gartenarbeit sind grüne Gummistiefel genau das Richtige und für einen langen Einkaufsbummel eigen sich Halbschuhe besonders gut. Schuhe sind ein unverzichtbarer Teil der Kleidung, aber auch der eigenen Identität. Trägt man gerne Turnschuhe, ist man eher ein gemütlicher Mensch, der festen Boden unter den Füßen und im Leben bevorzugt. High Heels Trägerinnen sind selbstbewusst und zeigen ihre weiblichen Reize. Und die Trägerinnen von Ballerinas? Nun urteilen Sie selbst.