Schulbesuch - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Um den Kindern den Schulbesuch von Anfang an zu erleichtern, sollten sie ihnen die nötige Unterstützung bieten. Auch die Hausaufgabenhilfe kann dem Kind von früh an viel helfen.


Der Schulbesuch macht einen großen Teil der Jugend aus. Damit Kinder den schwierigen Weg bis ins Erwachsenenalter gesund, zufrieden und in ihrem eigenen Sinne erfolgreich gehen können, brauchen sie ihre Eltern. In dieser Zeit sind die Eltern für die Kinder und Jugendlichen als kompetente, verlässliche Ansprechpartner und als Rückhalt immens wichtig. Gerade in der Pubertät ist dies sehr wichtig.

Wichtig ist, dass Eltern ihren Kindern zeigen, dass sie für sie da sind, dass sie sich aufrichtig interessieren und am Leben ihrer Kinder teilhaben möchten, ohne sich dabei aufzudrängen und einzumischen.

Was können Eltern tun?

Zeigen Sie Einsatz
Seien Sie engagiert. Zeigen Sie Ihrem Kind, aber auch Lehrern und Schuldirektoren, dass Sie sich wirklich interessieren. Machen Sie zum Beispiel gemeinsam mit ihrem Kind Hausaufgaben, erkundigen Sie sich, "was in der Schule los war" und besuchen Sie Elternabende. Gleichzeitig behalten Sie auf diese Weise den Überblick und werden nicht böse von "blauen Briefen" oder Versetzungsproblemen überrascht. Das Interesse, das Sie ihrem Kind damit zeigen, kann sehr motivierend auf Ihr Kind wirken.

Schulbesuch: Unterstützen Sie Ihr Kind
Wenn Kinder die Grundschule erfolgreich absolviert haben und auf eine weiterführende Schule gehen, beziehungsweise eine Orientierungsstufe besuchen, stellt sich oft schon frühzeitig die Frage, in welche Richtung die Schul- und spätere Berufsausbildung gehen soll. Ganz entscheidend ist hier, dass Kinder und Eltern gemeinsam nach Lösungen suchen, um den Neigungen, Talenten und Wünschen der Kinder nachzukommen. Dabei sollte nicht primär auf gute Noten, die das Kind in bestimmten Fächern erzielt, geachtet werden, sondern auch darauf, ob das Kind Spaß an besonderen Fächern hat. Nicht selten wird schon in dieser Zeit der Grundstein für eine spätere Karriere gelegt. Fächer zu wählen, die als karrierefördernd gelten oder auf dem Arbeitsmarkt aktuell "gefragt" sind, kann jedoch in die Sackgasse führen. Elterliche Unterstützung bedeutet, dass Eltern Ihr Kind "sanft" leiten und ihm zur Seite zu stehen, ihm aber nicht die eigenen Vorstellungen aufzwängen. Kinder spüren oft sehr viel besser, was für sie gut ist. Es ist ein Irrglaube, dass Eltern immer wissen, was das Beste für ihr Kind ist. Sehr oft projezieren Eltern eigene verpasste Wünsche auf ihre Kinder, was einen verhängnisvollen Lauf nehmen kann.

 

Lesen Sie weiter unter Schulverweigerung