Schwanger mit 14 – wie Sie als Mutter reagieren sollten

Wenn die Tochter schwanger mit 14 ist, sollte man mit ihr zusammen zu einer Beratungsstelle gehen und ihr keinesfalls eine Entscheidung aufzwingen.


Mädchen werde immer früher geschlechtsreif und durch Unachtsamkeit oder mangelnde Aufklärung werden immer mehr Mädchen sehr früh schwanger. Schwanger mit 14 zu sein, überfordert die Teenager in der Regel sehr stark und sie wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Doch auch als Mutter einer Tochter, die schwanger mit 14 ist, weiß man nicht immer, wie man die Situation meistern soll. Ein klärendes Gespräch kann aber sowohl der Tochter als auch den Eltern helfen.

Die Tochter entscheiden lassen

  • Schwanger mit 14 – diese Schlagzeile liest man immer wieder in Zeitungen. Dass man selbst auch einmal in die Situation kommen kann, dass die vierzehnjährige Tochter vor einem steht und einem beichtet, dass sie Nachwuchs erwartet, bedenken dabei nur die wenigsten.
  • Ist dies allerdings dann der Fall, ist es wichtig, dass man als Mutter richtig reagiert. Ist der erste Schock überwunden, sollte man sich mit der Tochter zu einem ruhigen Gespräch zusammensetzen und die Situation besprechen. Wutausbrüche, Vorwürfe und wüste Beschimpfungen sind hier fehl am Platz.
  • Da ein vierzehnjähriges Mädchen in der Regel noch nicht über die notwendige Weitsicht verfügt, zu wissen, was ein Kind alles mit sich bringt, sollte man ihr ruhig erklären, welche Verantwortung auf sie zukommt, wenn sie das Kind bekommt.
  • Auch wenn das Alter stark dagegen spricht, Mutter zu werden, sollte man der Tochter in keinem Fall eine Abtreibung aufdrängen oder sie gar dazu zwingen. Dies ist ein schwerwiegender Eingriff, durch den bei vielen Frauen bleibende psychische Probleme auftreten können. Daher ist es wichtig, die Tochter selbst entscheiden zu lassen, ob sie das Kind bekommen oder abtreiben möchte.

Hilfe anbieten

  • Wenn die Tochter schwanger mit 14 ist, sollte man ihr außerdem in jedem Fall seine Unterstützung zu sichern. Entscheidet sie sich für das Kind, kann diese zum Beispiel darin bestehen, dass man die Versorgung des Kindes vormittags übernimmt, während die Tochter in der Schule ist.
  • Es ist sehr wichtig für die Zukunft von Mutter und Kind, dass die werdende Mutter zumindest einen Schulabschluss erreicht und die Schule nicht aufgrund der Schwangerschaft abbricht. Trotzdem sollte von vorneherein klar sein, dass man selbst dann Oma ist und sich nicht rund um die Uhr um das Kind kümmern wird.

Zusammen zu einer Beratungsstelle gehen

  • Ein Mädchen, das schwanger mit 14 ist, ist mit dieser Situation in der Regel komplett überfordert und auch als Mutter weiß man nicht auf jede Frage eine Antwort. Daher ist es ratsam, zusammen mit der Tochter eine Beratungsstelle aufzusuchen und sich dort von erfahrenen Leuten Rat zu holen. Mögliche Anlaufstellen bekommt man in der Regel bei jedem Frauenarzt, wenn man schwanger mit 14 ist.