Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes ist in den letzten Jahren häuiger vorgekommen. Es handelt sich um eine Sonderform des Typ-2-Diabetes.


In den letzten Jahren ist Diabetes häufig bei schwangeren Frauen aufgetaucht. Dieser sogenannte Schwangerschaftsdiabetes (med. Gestationsdiabetes) ist eine Sonderform des Typ-2-Diabetes. Nach der Schwangerschaft bildet sich der Diabetes häufig wieder zurück. Für das ungeborene Kind kann die Erkrankung eine Gefahr darstellen, daher ist es wichtig, den Diabetes frühzeitig zu erkennen.

 

Wer ist betroffen?

twa zwei bis zwölf Prozent aller schwangeren Frauen leiden unter dem Gestationsdiabetes. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Frauen, die übergewichtig sind, schon besonders schwere Kinder zur Welt gebracht haben und bringen (ab 4.000 Gramm Geburtsgewicht) und familiär vorbelastet sind. Ist die Frau während der Schwangerschaft über 30 Jahre alt, ist das Risiko weiter erhöht.

Behandlung

Um Fehlgeburten und Fehlbildungen weitgehend zu vermeiden, muss ein Schwangerschaftsdiabetes sofort behandelt werden. Die werdende Mutter hat eine bestimmte ballaststoffreiche und fettarme Diät zu halten, sie sollte kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen. Daneben muss der Blutzuckerwert regelmäßig gemessen werden. Blutzuckersenkende Mittel dürfen schwangere Frauen nicht einnehmen. Jedoch kann nach Bedarf Insulin verabreicht werden.