Die ersten Anzeichen, die eine beginnende Schwangerschaft begleiten, sind langläufig bekannt. Die Menstruation bleibt aus, morgendliche Übelkeit oder gar Erbrechen setzen ein und in den Brüsten wird ein leichtes Ziehen bemerkt. Der Hormonhaushalt steht Kopf, doch wie kann man sich sicher sein, ob wirklich eine Schwangerschaft vorliegt? Ein zuverlässiger Schwangerschaftstest ist die Blutentnahme.
Wann ist der Test positiv?
Sie kann sowohl bei einem Gynäkologen als auch bei einem Allgemeinarzt durchgeführt werden. Wird eine Eizelle befruchtet und nistet sie sich in der Gebärmutter ein, beginnt die Plazenta das schwangerschaftserhaltende Hormon Human Chorion Gonadotropin, kurz HCG, zu produzieren. Das HCG existiert im Körper einer gesunden Frau ausschließlich während einer Schwangerschaft und ist somit ein sicherer Garant. Mit einer Blutentnahme kann HCG nachgewiesen werden, ebenso wie mit einem Schwangerschaftstest, der den Urin untersucht. Jedoch ist die Messung des HCG durch eine Blutentnahme wesentlich zuverlässiger, da die Hormonkonzentration im Urin besonders in den ersten sechs Wochen der Schwangerschaft unter der Nachweisgrenze liegen kann und somit ein falsches beziehungsweise negatives Ergebnis möglich ist. Dies ist bei einer Blutentnahme nicht der Fall.
Zuverlässigkeit
Besonders für Frauen, die sich ein Kind wünschen oder die bereits sehr früh die Vermutung hegen, schwanger zu sein, ist ein Schwangerschaftstest in Form einer Blutentnahme ideal. Im Blutserum ist HCG bereits sechs bis neun Tage nach der Befruchtung nachweisbar, sodass eine Blutentnahme schon sehr früh Gewissheit geben kann, sogar bereits vor der möglicherweise ausbleibenden Menstruation. Ab der sechsten Schwangerschaftswoche ist es dann auch möglich, den Embryo durch eine Ultraschalluntersuchung zu bestimmen, um das Ergebnis des Tests per Blutentnahme noch einmal zu bestätigen.