Schwarzer Hautkrebs - Kein sorgloses Sonnenbad

Die Hautkrebserkrankung wird in den weißen und den schwarzen Hautkrebs unterteilt. Der weiße verursacht so gut wie nie eine Metastisierung, schwarzer Hautkrebs hingegen sehr oft.


Sommer, Sonne, Sonnenschein. Besonders Frauen lieben das stundenlange Bad in der Sonne. Möchte man doch mit einem gebräunten Teint beeindrucken und stets nach einem gerade beendeten Urlaub im Süden aussehen. Im Winter ist daher der Gang ins Solarium zur Alltäglichkeit geworden. Diese enorme Belastung des Körpers und vor allem der Haut wird all zu gerne ignoriert, deshalb steigen die Hautkrebs-Erkrankungen auch dramatisch an. 

Weißer und schwarzer Hautkrebs
Man unterscheidet zwischen dem weißen und schwarzen Hautkrebs. Der weiße Hautkrebs wird medizinisch halb-bösartig eingeschätzt und wächst nur in der Oberhaut. Zu einer Metastasierung kommt es so git wie nie. Das Basalzellkarzinom ist die verbreiteste Hautkrebserkrankung. Zu 80 % tritt dieser Tumor im Bereich des Gesichts und an den Halspartien auf. Zwar ist das Basaliom nicht lebensbedrohlich, kann aber andere Organe schädigen. Wächst das Basalzellkarzinom z.B. in der Nähe des Auges, kann es das Augenlicht beeinträchtigen. Das Spinaliom (Stachelzellkrebs) zählt ebenfalls zum weißen Hautkrebs. Dieses spinozelluläre Karzinom siedelt sich bevorzugt in der Schleimhaut und deren Übergängen an. Häufig betroffene Hautregionen sind die Lippen. Beim Stachelzellkrebs kann es als beim Basaliom zur Metastasenbildung kommen. 

Schwarzer Hautkrebs besonders aggressiv
Schwarzer Hautkrebs ist dagegen ein hochgradig bösartiger Tumor, der zu 10 Prozent auf das Erbgut zurückzuführen ist. Das so genannte maligne Melanom wächst meist in den Pigmentzellen und tendiert zu einer schnellen Verbreitung. Somit werden auch andere Organe angegriffen. Der schwarze Hautkrebs geht oftmals von veränderten Hautpartien aus. 40 Prozent aller malignen Melanome verbreiten sich äußerlich auf einem Leberfleck.

 

Muss früh erkannt werden
Bei einer frühzeitigen Erkennung des Hautkrebs lassen sich die Karzinome durch einen chirurgischen Eingriff entfernen. Hierbei werden mehrere Hautschichten an der betroffenen Stelle abgetragen. Bei weißem Hautkrebs wird auch die Photodynamische Therapie angewandt. Die Bestrahlung mit rotem und grünen Licht verspricht eine Heilungsrate zwischen 70 bis 90 Prozent. Wird schwarzer Hautkrebs erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, verringert sich die Heilungs-Chance enorm. Durch die Metastasierung wird ein operativer Eingriff unmöglich und man setzt sofort die Chemo- und Strahlentherapie ein.