Seidenproteine sorgen für den Frischekick

Wenn sich Haut und Haar seidig anfühlen sollen, muss das Original ran. Seidenproteine sorgen für Geschmeidigkeit.


Was sich auf der Haut in Form von Tüchern oder Oberteilen sanft und weich anfühlt, ist auch für die Kosmetik nicht verkehrt. Deswegen werden Seidenproteine in der Luxuskosmetik eingesetzt, um für geschmeidige, weiche Haut und ebensolches Haar zu sorgen.

Seidigweiche Schutzschicht
Die Seidenproteine spenden viel Feuchtigkeit und sorgen für einen Schutzfilm. Auch für Menschen mit empfindlicher Haut ist Kosmetik mit Seidenproteinen zu empfehlen. Die Eiweiße in der Seide ähneln nämlich denen in der menschlichen Haut. Daher kommt es nur in den seltensten Fällen zu Unverträglichkeiten, selbst bei Menschen mit empfindlicher Haut.
Da die Seidenproteine auch in tiefe Hautschichten gelangen, in die andere Wirkstoffe nicht eindringen, sind Pflegeprodukte, die mit Seidenproteinen angereichert sind, besonders empfehlenswert bei trockener Haut. Diese fühlt sich dann tatsächlich seidig weich an.

Feuchtigkeit durch Seidenproteine
Die Seidenproteine können das Dreihundertfache ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, sie funktionieren also wie kleine Schwämme, die durch die seidige Schutzschicht die Feuchtigkeit der Haut regulieren. Einen Anti-Aging-Effekt haben Seidenproteine auch.
Der Seidenbestandteil Fibroin zieht sich beim Trocknen der Creme zusammen. So werden kleinere Fältchen geglättet, die Haut wirkt ebenmäßiger. Sie erhält wieder mehr Spannkraft und Vitalität. Durch die Seidenproteine ist die Haut auch vor aggressiver Sonneneinstrahlung geschützt.

Für Haut und Haar geeignet
In Cremes aller Art, also in Tages-, Nacht- und Augencremes, in Feuchtigkeitsmasken, aber auch in luxuriösen Handseifen stecken die hochwertigen Seidenproteine – und wegen der ebenso positiven Wirkung auf die Haare auch in Shampoos, Pflegespülungen und Haarkuren. Und dabei handelt es sich nicht um ein künstliches Produkt. Die Seidenproteine werden tatsächlich aus Seidenfasern hergestellt.

Erst seit kurzem in der Kosmetik verwendet
Auf die Idee, Seide in Kosmetik zu verwenden, kam übrigens ein japanischer Seidenfabrikant, der merkte, dass die Arbeiterinnen alle seidenweiche Hände hatten.
Trotzdem wird Seide erst seit relativ kurzer Zeit in der Kosmetik benutzt. Das liegt daran, dass zuvor für die Verarbeitung und die Haltbarmachung der Seide aggressive chemische Stoffe notwendig waren, die in der Pflege für Haut und Haar nichts zu suchen hatten.
Doch nun wurde ein natürliches Verfahren entwickelt, mit dem die Seidenproteine in feine Partikel verwandelt werden können. So kann die Haut die reine Seide perfekt aufnehmen – und synthetische Inhaltsstoffe oder Emulgatoren sind daher nicht mehr notwendig.