Sekt: Sehr zum Wohle!

Vom Öffnen der Flasche, über das Halten des Glases bis zur richtigen Temperatur des Getränks - wer Sekt servieren will, sollte sich gut auskennen.


Egal, um welchen Anlass es sich handelt – zu einem Sektempfang gehört unbedingt eine kurze Begrüßung der Gäste. Auch eine kleine Ansprache des Gastgebers ist nicht fehl am Platz. Ein allgemeines Anstoßen ist eher unpassend, stattdessen erhebt man meist zusammen die Gläser und prostet sich zu. Wer keinen Sekt trinkt, kann auch mit alkoholfreien Getränken anstoßen. Doch mit dem Öffnen der Flasche gehen die Schwierigkeiten schon los. Schließlich will man nur ungern den Korken durch die gute Stube schießen.

Kleine Sektkunde

  • Man unterscheidet die verschiedenen Geschmackssorten je nach Zuckeranteil: mild (doux), halbtrocken (demi-sec/semi-secco), trocken (secco),extra trocken (extra dry), herb (brut), extra herb (extra brut), naturherb (brut natur).
  • Außerdem ist Sekt in verschiedenen Größen zu haben: Vom kleinen Piccolo (0,2 Liter) über die Standardgröße (0,7 Liter) bis hin zur Magnumflasche (1,5 Liter) oder gar Doppelmagnumflasche (3 Liter) gibt es für jeden genau die richtige Größe.

Den Sekt richtig vorbereiten

  • Ist der Sekt gekühlt, lässt er sich am besten öffnen. Ideal ist eine Temperatur zwischen fünf und sieben Grad bei weißem Sekt, bei Rosé sechs bis acht Grad. Ein roter Sekt schmeckt besonders gut bei neun bis elf Grad.
  • Wenn der Sekt optimal gekühlt ist, beschlagen die Gläser kurz nach dem Einschenken. Ist der Sekt wärmer, lässt er sich schwerer öffnen und es kann schnell zu einer ungewollten Sektdusche kommen.

So serviert man Sekt

  • Halten Sie den Flaschenhals immer von sich weg, wenn Sie den Korken herausdrehen. Entfernen Sie als Erstes die Kapsel, die um den Korken herumliegt. Die Sektflasche halten Sie mit der linken Hand am Hals fest, mit dem Daumen halten Sie den Korken.
  • Drehen Sie nun die Drahtschlaufe auf, als Nächstes drehen Sie vorsichtig am Korken. Um böse Unfälle zu vermeiden, ist es am besten, den Sekt stehend statt liegend im Kühlschrank zu lagern.
  • Überprüfen Sie vor dem Einschenken, dass sich keine Spülmittelreste im Glas befinden – diese verhindern nämlich, dass der Sekt perlt. Am besten ist es, die Gläser kurz vor dem Servieren durch klares Wasser zu ziehen, so gehen Sie auf Nummer sicher. Sekt kann man in Kelchen oder flachen Sektschalen servieren. In ersteren hält sich die Kohlensäure länger, deswegen ist dies die bessere Wahl. Sektgläser sollte man immer am Stiel anfassen, so wärmt man das Getränk nicht unnötig.