Sexspielzeug - Spielerisch in den Siebten Himmel

Einige halten gar nichts von Sexspielzeug, andere können sich ein Sexleben ohne die erotischen Helfer nicht mehr vorstellen. Ob im Erotikshop, bei Veranstaltungen im eigenen Wohnzimmer oder im Internet: Überall können Sie Sextoys bestellen und anschließend mit Ihrem Partner testen.

Obwohl die Sexualität heute nicht mehr hinter vorgehaltener Hand gelebt wird, ist das Thema Sexspielzeug durchaus eine Kontroverse. Der Einsatz der Sextoys wird außerdem von dem Vorurteil begleitet, dass sie nur in eingeschlafenen Beziehungen vorkommen. Sexspielzeuge können allerdings auch als Erweiterung der gemeinsamen Sexualität betrachtet werden.

Erotische Hilfsmittel in der Partnerschaft

  • Wer sein Liebesleben mit diversen erotischen Hilfsmitteln aufpeppen möchte, sollte in einer Partnerschaft das Gegenüber in diesen Wunsch einbeziehen. Besonders Männer ertragen den Gedanken nicht, durch ein Spielzeug ersetzt zu werden. Dies kann ernsthafte Beziehungsprobleme mit sich bringen und das Selbstwertgefühl stören.
  • Besprechen Sie den Einsatz der Lovetoys also mit Ihrem Partner und machen Sie diesem klar, dass der Sex für beide gleichermaßen stimulierend werden soll. Egal, ob Anfänger oder Experte auf der Spielwiese: Von Hilfsmitteln, die keinen Spaß machen, sollte man die Finger lassen.
  • Von Vibratoren und Dildos über Saugpumpen bis zu Liebeskugeln und Nippel-Klemmen – es gibt mehr Lovetoys, als die Vorstellung hergeben kann. Penisringe, Reizstrom-Sets und diverses Fesselspielzeug. Ihr Partner und Sie sollten sich fragen, welche erotischen Hilfsmittel Sie in Ihre Sexualität integrieren wollen. Sextoys können beispielsweise auch in Rollenspielen zum Einsatz kommen.

Sextoys ausprobieren

  • Möchten Sie Ihren Partner mit einem Sexspielzeug überraschen? Dann nehmen Sie ihn besser zum Kauf mit, andernfalls könnte dieser sich überrumpelt oder übergangen vorkommen. Beide Partner sollten sich demnach erkunden und umschauen, um dann ein geeignetes Sextoy auszuwählen. Diverse Sexshops sind im Branchenverzeichnis zu finden. Bei Bedarf erwartet Sie hier auch eine Beratung zum Thema.
  • Noch ein klein wenig intimer wird es bei Verkaufsveranstaltungen im Wohnzimmer einer/eines Bekannten. Üblich für Tupperware, hat auch die Sex-Industrie diesen Verkaufsprozess entdeckt. Bei diesen Veranstaltungen kann man genauer hinsehen und durchaus mit Gleichgesinnten die Modelle diskutieren.
  • Wem Sexshop und Verkauf zu Hause zu viel Aufsehen erregen, kann sich auch im Internet über Sextoys informieren und diese dort bestellen. Die Anonymität wird gewahrt, da die meisten großen Online-Sexshops ihre Ware in neutralen Verpackungen verschicken. So kann selbst der Nachbar nicht erahnen, was das Paket enthält. Die Preisspanne der diversen Sextoys ist dabei weit. Beispielsweise können Vibratoren und Dildos unter fünf Euro liegen, aber auch exklusive 80 Euro kosten.

Inhaltsstoffe überprüfen und auf Hygiene achten

  • Vor dem Kauf eines Lovetoys sollten Sie unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Sexspielzeug kann allergische Reaktionen hervorrufen. Latex, Silikon und andere Gummisorten sind nicht für jedermann ungefährlich.
  • Phthalate, die in der Industrie als Weichmacher für Kunststoff und Gummi genutzt werden, lösen häufig Allergien aus. Außer unangenehmen Hautreizungen können diese giftigen Stoffe zudem zu Unfruchtbarkeit, Übergewicht sowie Diabetes führen.
  • Bei Sexspielzeug sollte besonders auf die Hygiene geachtet werde. Vor und nach Gebrauch sollten die Utensilien mindestens mit heißem Wasser und Seife abgespült werden. Ein Desinfektionsmittel sorgt für noch mehr Sicherheit.
  • Die Ansteckungsgefahr kann durch unhygienische Lovetoys erhöht werden. Ebenfalls sollten die Spielzeuge auf Risse, Bruchstellen oder Abnutzungen vor jedem Gebrauch untersucht werden. Schnell kann dieser Umstand eine Verletzung herbeiführen.