Shampoo Inhaltsstoffe: Fragwürdig und mit verheerenden Wirkungen

Die Shampoo Inhaltsstoffe sind nicht immer unbedenklich, sie können sogar Allergien auslösen.


Die Kosmetikindustrie hat über die Jahre die Haarpflegemittel immer weiter ausgebaut und mit zusätzlichen Inhaltsstoffen ausgestattet. Viele davon gelten unter Wissenschaftler schon seit Jahren als Risikostoffe, und dennoch sind sie aus nahezu keinem multifunktionalem Shampoo wegzudenken. Hautärzte haben festgestellt, dass die Häufigkeit von Haut- und Haarproblemen seit Jahren stark gestiegen ist und führen es auch unter anderem auch die Überpflegung mit aggressiver Kosmetika zurück.

Allergene, die sich im Körper anreichern
Die am häufigsten kritisierten Shampoo Inhaltsstoffe sind die Tenside, also die schaumbildenden Reinigungssubstanzen. Das gängigste Tensid ist Natrium-Lauryl-Sulfat. Dieser Stoff wird in einer Vielzahl anderer Produkte als scharfes Putz- und Netzmittel, zum Beispiel in Reinigungsmitteln für Autos und Garagenböden, eingesetzt. Es ist als ein häufiges hautreizendes Allergen bekannt und lagert sich mit der Zeit im Körper, vor allem in Herz, Gehirn und Augen ab. Dort kann es zu Langzeitschäden führen, wie grauer Star bei Erwachsenen oder bei Kindern die Entwicklung der Augen beeinträchtigen.
PEG-Derivate sind hormonähnliche Substanzen aus Erdöl. Sie sind als krebserregend bekannt und machen in Shampoos angewendet die Haut durchlässiger für Giftstoffe. Sie gelangen so in den Blutkreislauf und werden für viele Allergien auf kosmetische Produkte verantwortlich gemacht.
Bei synthetischen Parfümstoffen hat man anhand von Tierversuchen eine erbgutverändernde, sowie teilweise krebserregende Wirkung entdeckt. Bedenklich ist, dass sie trotz einer bloß äußeren Anwendung, sich im Körper anreichern. So konnten sie zum Beispiel auch in Muttermilch festgestellt werden.

Die Haut wird abgedichtet und trocknet von innen aus
Paraffine, also Stoffe aus Mineralöl, und Silikone legen sich auf die Haut und dichten sie ab. Sie können während der Reinigung auch nicht wieder abgelöst werden. Dadurch behindern sie die Hautatmung, die Talgdrüsen verstopfen und es entsteht ein immer stärkerer Film auf der Haut. Silikone sollen dem Haar Glanz geben und es glätten. Sie wirken, wie das Dichtungssilikon in Fugen. Das heißt, sie legen sich auch um jedes einzelne Haar und kriechen in die Schuppenschicht hinein, die bei der Reinigung durch andere Stoffe aufgeraut wird. Das führt dazu, dass es abgedichtet wird, glatt und glänzend aussieht, aber nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden kann. Dieser Film kann nur noch durch Peelingshampoos, zum Beispiel aus Lavaerde, abgelöst werden.
Ein weiterer kritischer Stoff ist Glycerin. Dies ist eine chemische Verbindung aus Wasser und Fett und soll das Haar weich machen. Wenn es sich auf die Haut legt, entzieht es gleichzeitig der unteren Hautschicht Wasser und die Haut trocknet von innen aus.

Bei Ihrem nächsten Einkauf sollten Sie also besonders auf die Shampoo Inhaltsstoffe achtgeben und eventuell auf Naturpflegeserien setzen. Diese Investition ist auch eine in Ihre Gesundheit.