Sich nebenberuflich selbstständig machen: So funktionierts

Wie Sie sich nebenberuflich selbstständig machen können und o eine attraktive Möglichkeit erringen, ihr bisheriges E§inkommen enorm zu steigern


Da in Deutschland die Preissteigerung in allen Bereichen immer weiter zunimmt und die Gehälter leider kaum dementsprechend angepasst werden, sind viele Menschen gezwungen, sich neben ihrem Hauptberuf noch eine Nebenbeschäftigung zu suchen. Der Standard ist, dass diese Nebenbeschäftigung auf 400 Euro Basis ausgeführt wird. Der Nachteil bei diesen geringfügigen Beschäftigungen ist allerdings der, dass zwar der Lohn oftmals im geringfügigen Bereich liegt, der Mitarbeiter selbst aber gezwungen ist, einen enormen Arbeitsaufwand dafür zu leisten, um überhaupt die 400 Euro Marke zu erreichen. So werden oftmals Löhne von weniger als 5 Euro bezahlt, denn mit dieser Möglichkeit des Zusatzeinkommens wurde dem Lohndumping Tür und Tor geöffnet. Eine Möglichkeit, dem zu entgehen ist die Möglichkeit, sich nebenberuflich selbstständig machen zu können.

Anmeldung des Gewerbes

  • Bevor Sie nun Ihre Geschäftsidee in die Tat umsetzen, müssen Sie ein Gewerbe bei Ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt beantragen. Dies kostet je nach Stadt und Bundesland etwa 20 Euro und kann auch später von der Steuer wieder abgesetzt werden.
  • Wichtig ist, dass Sie Ihr Gewerbe als Kleingewerbe anmelden, denn somit fallen Sie nicht unter die Gewerbesteuer. Zudem können Sie als Kleingewerbetreibender Ihre Umsätze bei der jährlichen Steuererklärung angeben und sind keinen monatlichen oder vierteljährlichen Fristen unterworfen. Was Sie steuerlich zu beachten haben, wenn Sie sich nebenberuflich selbstständig machen, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Steuerliche Aspekte eines nebenberuflichen Gewerbes

  • Wie bereits erwähnt, wird die Berechnung der Steuer im Falle eines Kleingewerbes im Rahmen der jährlichen Einkommenssteuererklärung durchgeführt. Wichtig für Sie ist dabei, dass Ihnen hierbei ein Freibetrag von 24500 Euro für betriebliche Aufwendungen zusteht.
  • So können die Aufwendungen in den ersten zwei Jahren ruhig über den Einnahmen stehen, denn das Finanzamt erwartet von Ihnen in den ersten zwei Jahren keinen Gewinn. Allerdings sollte dieser ab dem dritten Jahr erfolgen, denn sonst wird das Finanzamt hellhörig werden und die Vermutung anstellen, dass Sie Ihr Gewerbe nur als Abschreibungsobjekt für gewisse Anschaffungen verwenden.
  • Auch sollten die Aufwendungen, die Sie steuerlich absetzen wollen, natürlich in Relation zu Ihrer ausgeführten Tätigkeit stehen. Prima absetzen lassen sich stets Computer oder Drucker, die allerdings auf 5 Jahre angesetzt werden. Sollten Sie über ein Arbeitszimmer verfügen, so kann dies jetzt, wenn Sie sich nebenberuflich selbstständig machen, wieder voll abgesetzt werden.
  • Verzichten Sie allerdings darauf, Ihren neu gekauften LCD Fernseher steuerlich geltend zu machen, weil Sie bei der Arbeit die neuesten Börsenkurse verfolgen möchten, denn das wird Ihnen das Finanzamt nicht glauben und Sie haben nichts anderes erreicht, als schlafende Hunde zu wecken.
  • Teilen Sie auch Ihrem Arbeitgeber mit, dass Sie sich nebenberuflich selbstständig machen, denn solange es nicht in Konkurrenz zu Ihrem Hauptberuf liegt, wird Ihnen der Chef sicher keine Steine in den Weg legen.