Sicherer Schulweg: So umgehen Sie Risiken

Nicht nur die Einschulung sorgt für neue Herausforderungen für Ihr Kind - auch ein sicherer Schulweg muss trainiert werden.


Am Anfang ist es sinnvoll, das Kind auf dem Schulweg zu begleiten. Achten Sie darauf eine Route zu wählen, die so wenige Risiken wie möglich birgt und möglichst übersichtlich ist. Später soll das Kind sich an die vereinbarte Route halten. Manche Gemeinden oder Schulen bieten einen Schulwegplan an, auf denen gefährliche Stellen markiert sind. So lässt sich ein sicherer Schulweg optimal planen.

Schulweg mehrmals ablaufen
Bereits vor dem Schulanfang kann es sinnvoll sein, die Route mit ihrem Kind zu trainieren. Erklären Sie jeden Schritt, so verfestigt sich der Weg mit all seinen Tücken besser bei Ihrem Kind. Zum Schluss können Sie sich vom Kind noch einmal führen lassen und sich alles genau erklären lassen. So gehen Sie sicher, dass es alle wichtigen Schritte mitbekommen hat.

Das Kind testen
Doch nicht nur ein sicherer Schulweg sollte Ihrem Kind in Fleisch und Blut übergehen, auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr muss das Kind beherrschen. Testen Sie Ihr Kind, indem Sie immer wieder verschiedene Fragen bezüglich der Regeln im Straßenverkehr stellen, zum Beispiel: „Was machst du, wenn die Ampel während du auf der Straße bist, auf Rot umschaltet?“ Ballspiele sind perfekt geeignet, um Distanzen und Geschwindigkeiten einzuschätzen.

Merksätze üben
Um für jede Situation gut gerüstet zu sein, helfen klare, kurze Merksätze, zum Beispiel „links – rechts – links“, „Bei Rot Stop!“ oder „Am Zebrastreifen warten“. Versuchen Sie die Regeln positiv zu formulieren, statt Verbote auszusprechen, so bleiben die Verkehrsregeln besser im Gedächtnis. Statt zu sagen „Nie bei Rot über die Ampel gehen“ verpacken Sie dies positiv: „Bei Grün ist gehen erlaubt“.

So ist Ihr Kind bestens gerüstet
Damit Ihr Kind sich an all die erlernten Regeln erinnern kann, ist es äußerst wichtig, dass es ausgeschlafen ist und durch ein ausgewogenes Frühstück gut in den Tag kommt. Generell wird helle Kleidung von Autofahrern besser wahrgenommen als Dunkle. An Jacken kann man Reflektoren anbringen, ein guter Schulranzen sollte bereits mit Reflektoren ausgestattet sein. Erklären Sie Ihrem Kind, dass man nicht blindlings die Regeln befolgen sollte, dass es also auch Autofahrer gibt, die einer roten Ampel wenig Beachtung schenken und einfach weiterbrausen. So lernt es langsam, mit Fehlern anderer im Straßenverkehr zu rechnen.