Ein sehr beliebter Brauch ist es, an Silvester Glücksbringer zu verschenken. Ob es nun die Familie ist oder Freunde und Bekannte, über eine kleine glücksbringende Aufmerksamkeit wird sich wohl jeder freuen.
Silvesterbräuche gegen böse Geister
Aber auch der bekannteste Brauch darf nicht vergessen werden, so vertrieben schon die Germanen mit lauten Geräuschen und Gepolter die bösen Geister. Heutzutage sorgen dafür die verschiedensten Raketen und Böller. Aber es gibt auch leise Silvesterbräuche, die die bösen Geister vertreiben und für Glück und Gesundheit im neuen Jahr sorgen sollen.
Zu den bekanntesten Glücksbringern bei uns zählen für diesen Anlass:
Das vierblättrige Kleeblatt: Abgesehen von seinem seltenen Vorkommen, wird durch die vier Blätter die heilbringende Kreuzform symbolisiert, welche Glück bringen soll.
Das kleine rosa Schweinchen hatte schon zu Zeiten des alten Ägyptens eine wichtige Bedeutung. Es war heilig und wurde den Göttern geopfert. Ein Schwein zu besitzen, galt außerdem als Glück, da man so versorgt war und keinen Hunger leiden musste.
Der Schornsteinfeger befreit nicht nur von Schmutz, sondern bannt mit der Reinigung des Kamins die Gefahr von Bränden und gilt somit auch als Glücksbringer.
Der Marienkäfer ist der Himmelsbote der Mutter Gottes. Er soll Kinder schützen und Kranke heilen, wenn er ihnen zufliegt. Verletzen oder töten Sie gar einen Marienkäfer bringt dies Unglück.
Die anderen Glücklichen
Die Bedeutung des Fliegenpilzes als Glücksbringer ist nicht ganz geklärt, das Hufeisen soll in seiner Funktion das Haus und den Hof schützen, insbesondere vor fremden Eindringlingen. Hängen Sie es allerdings mit der Öffnung nach oben auf, denn sonst fällt das Glück heraus. Der Glückspfennig im Portmonee soll immer für genügend Geld sorgen. Und immer an den Spruch erinnern: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“.
So bekommen oder verschenken vielleicht auch Sie ein vierblättriges Kleeblatt im Topf mit einem Schornsteinfeger darin, der ein kleines Hufeisen oder einen Glückspfennig in der Hand hält.
Andere Länder andere Sitten
Aber auch andere Länder haben ganz verschiedene Silvester Glücksbringer beziehungsweise glücksbringende Bräuche an Silvester. Hier ein kleiner Einblick in das Silvesterfest anderer Länder.
Spaniens Weg zum Glück
Zum Beispiel verhelfen die Spanier sich mithilfe von Weintrauben zum Glück. Um Mitternacht werden dort zwölf Weintrauben verzehrt. Zu jedem Glockenschlag eine, für die man jeweils einen Wunsch äußern kann. Aber alle Trauben müssen bis zum letzten Schlag verzehrt sein, ansonsten droht ein Unglück.
Argentinien und Brasilien weiß wie Schnee
In Argentinien befreit man sich von allen alten Lasten. Alte Unterlagen werden geschreddert und aus dem Fenster geworfen. So rieselt den ganzen Tag über der weiße Papierschnee aus den Häusern.
Um Mitternacht werden in Brasilien wiederum Blumen ins Meer geworfen und Kerzen in den Sand gesteckt. Es wird dort außerdem weiße Kleidung getragen, um Glück und Frieden für das kommende Jahr einzuladen.
Kuchenglück in Griechenland
In Griechenland werden zu Silvester Brote, Kekse und Kuchen gebacken. In diesen Neujahrskuchen wird ein Silvester Glücksbringer, und zwar eine Münze mit eingebacken. Alle Anwesenden bekommen nun ein Stück dieses Kuchens, und derjenige, der die Münze gefunden hat, ist das ganze Jahr über mit Glück gesegnet.