Die Silvesterfeier ist der krönende Abschluss des alten Jahres. Kein Wunder, dass wir diesen Tag besonders feiern. Doch warum spricht man eigentlich von Silvester und woher kommen die verschiedenen Bräuche? Bei Hilfreich erfahren Sie alles, was Sie über den Jahreswechsel wissen müssen.
Papst ist Namensgeber
Der letzte Tag des Jahres ist nach dem heiligen Silvester benannt, dem Tagesheiligen des 31. Dezembers. Er war von 314 bis 335 nach Christus Papst, als er am 31.12.335 starb, wurde der Tag nach ihm benannt. Seit der Einführung des gregorianischen Kalenders 1582 ist der 31. Dezember der letzte Tag des Jahres, zuvor endete das Jahr stets am 24.Dezember. Die evangelische Kirche begeht das Fest seit 1776.
Bräuche und Traditionen
Früher wurde in der Nacht zum Jahreswechsel versucht, böse Geister abzuwehren. Dies geschah mit Trommeln, Schellen und lauten Umzügen. Auf diesen Brauch geht das Feuerwerk zurück. Gerade in Großstädten gibt es zudem meist ein großes professionelles Feuerwerk. Genau wie Böller und Raketen gehört Bleigießen für viele Menschen an Silvester dazu. Statt Blei wird heute zwar meist Zinn oder Wachs verwendet, doch der Sinn ist der Gleiche – de Prozedur soll uns etwas über unsere Zukunft verraten. Viele Menschen gehen zudem an Silvester in die Mette, einen speziellen Mitternachtsgottesdienst. In Teilen Norddeutschlands ziehen Kinder an Silvester verkleidet von Haus zu Haus und singen Lieder. Als Dank gibt es hierfür Süßigkeiten. Beim sogenannten Rummelpottlaufen können aber auch Erwachsene mitmachen, diese erhalten als Dank meist einen Schnaps.
„The same procedure as last year, Miss Sophie?“
„Dinner For One“ ist für viele unumstößlich mit Silvester verbunden. Der Schwarzweiß-Sketch wurde 1963 in Hamburg aufgenommen und gehört genau wie Sekt und Luftschlangen zu einer gelungenen Silvesterfeier. 1988 fand „Dinner For One“ übrigens Erwähnung im Guinness-Buch der Rekorde: Es handelt sich um die „weltweit am häufigsten wiederholte Fernsehproduktion“.