Das auch unter dem Namen Snörekjöring („Schnurfahren“) bekannte Skijöring geht auf eine sehr alte Tradition des Skifahrens zurück, die damals im Norden, beziehungsweise in Schweden und Norwegen entstand. Traditionell lässt sich hierbei ein Skifahrer entweder von Rentieren, Pferden oder Hunden ziehen, heutzutage werden aber auch gerne modernere und vor allem schnellere Fortbewegungsmittel wie Quads, Motorräder, Rennwagen, Snowmobile oder Snowscooter eingesetzt.
Worum geht es beim Skijöring?
Ursprünglich wurde das Skijöring als Transportart genutzt, heutzutage steht aber eindeutig der Freizeitspaß und der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund. Skijöring war erstmalig 1928 olympischer Demonstrationswettbewerb in St. Moritz und ist seitdem eine beliebte Wettbewerbssportart. Dabei geht es vor allem um die Geschicklichkeit des Skifahrers: Er muss darauf achten nicht zu stürzen oder in den Kurven durch die plötzlich auftretende Fliehkraft aus der vorher abgesteckten Rennbahn geworfen zu werden – das alles in natürlich möglichst kurzer Zeit, denn nur der Schnellste kann gewinnen.
Nur etwas für junge Leute?
Immer mehr Regionen im Norden bieten mittlerweile verschiedene Skijöring-Kurse an, die auf die jeweiligen Touristen zugeschnitten sind. Das bedeutet es gibt Kurse in abgeschwächter Form mit deutlich niedrigerem Tempo. Nicht jeder muss zwangsläufig mit einem Snowmobil durch die Schneelandschaft rasen! Skijöring wird auf diese Weise zu einer unterhaltsamen Freizeitbeschäftigung für Jung und Alt, die allen Spaß macht – sowohl dem Fahrer als auch den Zuschauern.
Skijöring im Sommer
Was tun, wenn gerade kein Schnee vor Ort ist? Skijöring ist dem Wasserskifahren sehr ähnlich, denn auch hier muss der Skifahrer extrem auf sein Gleichgewicht und die richtige Balance in den Kurven achten. Menschen, denen im Winter bereits das Skijöring Freude bereitet hat, sollten bei wärmeren Temperaturen deshalb einfach mal die erfrischende Sommervariante probieren.