So bekommen Sie eine Förderung beim Hauskauf

Auch nach Abschaffung der Eigenheimzulage ist es immer noch möglich, über die Bundesländer eine Förderung beim Hauskauf zu beantragen.


Der Traum vom Eigenheim scheitert oftmals an den finanziellen Mitteln. Abhilfe kann die Beantragung einer Förderung beim Hauskauf schaffen, die die Realisierung dieser wichtigen Etappe der Existenzgründung in solchen Fällen ermöglichen kann.

Die Vorraussetzungen für eine Förderung des Wohneigentums

  • Nachdem die Eigenheimzulage am 1. Januar 2006 von der großen Koaltion gestrichen wurde, stellt es sich für Privatpersonen auf den ersten Blick sehr schwierig dar, eine Subvention für den Bau oder den Kauf einer Immobilie zu erhalten. Durch die so genannte Förderung des Wohneigentums bleibt dem Käufer jedoch immer noch eine Möglichkeit offen, über das Bundesland, in dem er oder sie die Immobilie erwerben möchte, finanziell unterstützt zu werden.

 

  • Für die Gewährung einer Förderung des Wohneigentums sind verschiedene Faktoren ausschlaggebend. Zum einen werden die Einkommensverhältnisse des jeweiligen Haushalts berücksichtigt. Die Einkommensgrenzen sind hierbei von Bundesland zu Bundesland verschieden. Die Größe des Haushalts ist ebenfalls relevant, wobei die Zahl der in ihm lebenden Kinder und deren Alter von besonderer Bedeutung ist. Förderungsberechtigt sind Famlilien mit mehr als zwei Kindern. Ist eines oder mehrere Mitglieder des Haushalts schwerbehindert, so ist dies ein weiterer Grund, eine Förderung beim Hauskauf zu gewähren. Dies ist an die Bedingung geknöpft, dass die Unterbringung der behinderten Personen besondere bauliche Maßnahmen erfordert.

 

  • Außerdem werden Haushalte gemäß der derzeitigen Wohnverhältnisse subventioniert. Konkret heißt das, dass eine Familie, die zum Zeitpunkt des Hauskaufs in einer kleinen, dezentral gelegenen Wohnung wohnt, bessere Chancen auf staatliche Unterstützung hat.

 

Die Organisation der Subvention

 

  • Die Förderung beim Hauskauf ist durch die 16 Bundesländer organisiert, deshalb können keine weiteren allgemeinen, deutschlandweit gültigen Daten genannt werden. Um Informationen über die jeweils geltenden Bedingungen zu bekommen, ist es sinnvoll, sich von Architekten und Bauunternehmen, sowie bei Förderbanken, wie zum Beispiel der KfW Bank, beraten zu lassen.

 

  • Eine weitere Anlaufstelle stellt die Kreisverwaltungsbehörde dar, die in manchen Bundesländern auch als Landratsamt bezeichnet wird. Die Mitarbeiter dieser Behörde können ausführliche Informationen bezüglich dieses Themas liefern und zudem auf die individuelle Situation von Privatpersonen eingehen. Um Transparenz bezüglich der Förderung beim Hauskauf zu schaffen, bedarf es also nicht mehr als einiger klärender Gespräche mit den richtigen Ansprechpartnern.