So gut wie das Original: Die Kunstpelzdecke

Eine Kunstpelzdecke lässt sich rein optisch kaum von einer richtigen Pelzdecke unterscheiden.


Wer möchte sich nicht nach einem lange Wintertag in eine warme und weiche Decke kuscheln? Eine Pelzdecke lädt mit ihrer weichen und zarten Textur ideal dazu ein sich nach einem stressigen Arbeitstag in ihr zu vergraben und zu relaxen. Galt Pelz früher als Inbegriff von Wohlstand und Exklusivität, so zieht er heute die Antipathie vieler Tierschützer auf sich. Pelz ist nicht jedermanns Sache. Wer trotzdem nicht auf das einmalige Wohlfühlerlebnis einer Pelzdecke verzichten möchte, sollte zu einer Kunstpelzdecke greifen. Eine Kunstpelzdecke hat nicht nur den Vorteil einer tierfreundlichen Produktion, sondern schont zudem noch den Geldbeutel.

Kunstpelz versus Echtpelz
Die Industrie ist mittlerweile in der Lage eine täuschend echte Kopien des Tierhaares auch mit synthetischen Fasern herzustellen. Diese unechten Pelzfasern bestehen meist aus Polyester und Acryl, welche genauso weich und flauschig wie echte Tierhaare sind. Die Faserfärbung ist der eines echten Pelzes exakt nachempfunden. Der Laie kann den unechten Pelz deswegen rein optisch nur schwer vom luxuriösen Original unterscheiden. Sogar für manche Experten ist es schwierig den unechten Pelz nach rein optischen Kriterien von einem echten Exemplar zu unterschieden. Erst das Befühlen des Plaids und ein Geruchstest können Aufschluss über die Echtheit der Decke bringen. Doch gerade die teureren Decken sind echten Pelzen verblüffend echt nachgebildet.

Unterschiedliche Pelzoptik
Die Decken bekommt man in unterschiedlichsten Ausführungen. Es gibt Pelzdecken in changierenden Graunuancen, die einem echten Fuchspelz nachempfunden sind. Auch weiße Pelzdecken mit den natürlichen Fellzeichnungen – den Streifen und Tupfen – des Hermelins könnte man sein Eigen nennen. Außerdem gibt es Decken in verschiedenen schwarzen und braune Nuancen, die einem echten Nerz verblüffend ähnlich sind, sowie Plaids im eleganten Zobeldesign.

Daten und Fakten
Die Oberseite der Decke ist im Pelzdesign gehalten, während auf der Unterseite bei den meisten Modellen Velourleder oder wärmendes Fleece verarbeitet wurde. Kunstpelzdecken sind im Handel meist in der Standardgröße von 150 mal 200 Zentimeter erhältlich. Wer es gerne größer mag, sollte sich an einen Fachhändler wenden. Eine solche Decke kann man schon für um die 30 Euro kaufen. Wer allerdings lange Freude an seiner Pelzdecke haben möchte, sollte lieber etwas tiefer in die Tasche greifen und sich eine echte Designer Pelzdecke zulegen, die preislich etwas bei 350 Euro anzusiedeln ist. Trotz des luxuriösen Aussehens ist die Pflege einer Kunstpelzdecke relativ einfach. Sie kann problemlos bei 30 Grad in der Waschmaschine gereinigt und anschließend an der Luft getrocknet werden.