So können Sie auf Fotos Augen bearbeiten: Nie wieder rot sehen

Auf Fotos Augen bearbeiten geht mit spezieller Software, die es auch kostenlos gibt, rote Augen lassen sich aber auch durch ein paar Tricks gleich beim Fotografieren vermeiden.


Digitale Fotografie hat im Gegensatz zur herkömmlichen einige große Vorteile. Das umständliche und teure Entwickeln der Bilder in Fotolabors ist nicht mehr notwendig, die Bilder sind sofort verfügbar und ein misslungenes Foto kann jederzeit wieder gelöscht werden. Ein klassisches Problem tauch jedoch nach wie vor häufiger auf: beim Fotografieren von Menschen oder Tieren leuchten die Augen auf dem Bild anschließend in grellem Rot und lassen Freunde, Kinder oder die Hauskatze aussehen, wie einen Vertreter aus dem Zombie-Film. Doch da sich die digitalen Bilder auf den PC herunter laden lassen, kann man auch problemlos auf Fotos Augen bearbeiten.

Die richtige Software muss nicht teuer sein

  • Der Markt und vor allem das Internet liefern eine große Anzahl von Programmen, mit denen sich nachträglich auf Fotos Augen bearbeiten lassen. Das professionellste Programm für höchste Ansprüche bei der digitalen Weiterverarbeitung von Bildern ist Photoshop. Doch die Bedienung eines solchen Programms ist nicht ganz einfach und es ist darüber hinaus relativ teuer.
  • Mittlerweile sind wesentlich günstigere und vor allem anwenderfreundlichere Programme erhältlich. Viele davon gibt es mittlerweile sogar kostenlos als Download. Die meisten sind leicht zu bedienen und wer auf Fotos Augen bearbeiten möchte, muss die rote Partie lediglich mit dem Auswahlrechteck markieren, den entsprechenden Befehl aus der Menüleiste anwählen und schon erscheint die Pupille wieder dunkel. Der Unterschied liegt dann allerdings in der Qualität des Ergebnisses.Bevor man sich für eine bestimmte Software entscheidet, ist es ratsam, sich Testberichte in Fotozeitschriften oder dem Internet anzuschauen.

So lassen sich rote Augen direkt beim Fotografieren vermeiden

  • Der unerwünschte Effekt entsteht durch das Blitzlicht, das von der Netzhaut des Auges zurück in das Objektiv reflektiert wird. Je kürzer der Abstand zwischen Kamera und Gesicht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Pupillen auf dem Bild rot erscheinen. Und je größer die Pupille im Moment des Fotografierens ist, desto stärker wirkt die Reflektion.
  • Deshalb kann durch zweimaliges Blitzen Abhilfe geschaffen werden. Durch den ersten Blitz verkleinert sich die Pupille sofort und beim anschließenden Foto erscheint sie klein und mit etwas Glück in ihrer natürlichen Farbe. Manchmal hilft es auch, wenn Sie versuchen, den Winkel zwischen Kamera und Motiv etwas zu verändern, damit der Blitz nicht unmittelbar auf die Netzhaut trifft.
  • Viele moderne Kameras verfügen darüber hinaus von vornherein über eine entsprechende Voreinstellung. Bevor Sie also anschließend auf Ihren Fotos Augen bearbeiten müssen, lohnt ein Blick in die Bedienungsanleitung oder auf die Einstellungsfunktionen des Blitzes direkt in Ihrer Kamera.