So schützen Sie Hunde vor Parasitenbefall!

Wenn Hunde Spaß im Wald haben, bringen sie oft Zecken und andere Parasiten mit nach Hause. Deshalb gilt es, vorzubeugen beispielsweise durch das regelmäßige Durchführen einer Wurmkur!


Kaum genießt man mit seinem Vierbeiner die ersten Strahlen der Frühlingssonne, schon warnen Experten vor Zecken als gefährlichsten Tier Deutschlands. Vor allem, wenn Sie Hunde halten, sollten Sie jetzt eine Wurmkur durchführen, um Ihren Vierbeiner, sich selbst und ihre Wohnung vor dem Parasitenbefall und Wurmbefall zu schützen.

Parasiten als hartnäckige Überlebenskünstler

  • Entgegen der allgemeinen Annahme, dass Zecken im Wald und Wurmbefall bei Tieren nach einem langen, kalten Winter seltener vorkommen, überleben viele Parasiten die eisige Kälte. So sind selbst an Frosttagen viele Wurmeier hoch infektiös und Hunde können durchaus Wurmbefall zum Opfer fallen. Also gilt es auch im Winter zu entwurmen. Über die unterschiedlichen Möglichkeiten und Methoden einer Wurmkur klärt Sie der Tierazt auf.
  • Sehr wichtig ist daher eine regelmäßige Wurmkur für Hunde. Denn einen Wurmbefall kann man kaum verhindern, wenn man seine Hunde auch einmal im Wald spielen lässt. In bestimmten Zeitabständen vorbeugend zu entwurmen bietet daher mehr Sicherheit! Die Wurmkur ist also nicht nur bei akutem Wurmbefall anzuwenden, sondern dient eine Wurmkur auch zum Entwurmen der Hunde als Prävention.

Würmer sieht man nicht, gefährlich sind sie trotzdem

  • Besonders Hunde fangen sich schnell Zecken oder auch einen Wurmbefall ein. Vor allem der Wurmbefall kann gravierende Folgen haben, da im Gegensatz zu den schnell entfernbaren Zecken eine Wurmkur sehr langwierig sein kann. Hinzu kommt, dass ein Wurmbefall oft erst sehr spät oder gar nicht erkannt wird. Denn ein Wurmbefall bei Hunden ist, genauso wie beim Menschen, nicht sichtbar. Dies liegt daran, dass die Würmer als Eier oder Larven in die Hunde eindringen und sich erst dann entwickeln. Zusätzlich können die Folgen eines Wurbefall oft erst nach mehreren Monaten auftreten. Dann allerdings erleiden die Hunde meist schwere gesundheitliche Schäden.

Parasitenprophylaxe - regelmäßig Verantwortung tragen

  • Da vom Wurmbefall betroffene Hunde in einem Haushalt extrem gefährlich für seine menschlichen Mitbewohner, sind, ist schnelles und ständig vorbeugendes Handeln mit einer Wurmkur angesagt. So gehört das regelmäßige Entwurmen der Hunde mit einer Wurmkur zur verantwortungsvollen Pflege eines Tierhalters. Denn um Wurmbefall zu meiden, muss man in bestimtmen Zeitabständen entwurmen. Experten raten dabei bis zu viermal pro Jahr beim erwachsenen Hunde zu entwurmen. Junge Hunde sollte man mit zwei, vier, sechs und acht Wochen mit einer Wurmkur entwurmen und danach montalich eine Wurmkur durchführen, bis die Hunde sechs Monate alt sind.
  • Natürlich muss bei der Regelmäßigkeit einer Wurmkur zum Entwurmen der Hunde auch auf die Lebensumstände des Tieres geachtet werden. Leben Kleinkinder oder Senioren und Hunde in einem Haushalt, so sollten Sie alle drei Monate eine Wurmkur zum Entwurmen durchführen. Aber auch Hunde, die sich besonders viel im Wald aufhalten und schnell an Wurmbefall leiden, sollten im 3-Monate-Rhythmus eine Wurmkur mitmachen.
  • Wichtig beim Entwurmen der Hunde ist auch das regelmäßige Wechseln der Art der Wurmkur, also des Produktes zur Bekämpfung des Wurmbefalls. Denn irgendwann können die Parasiten gegen die Wurmkur immun werden. Zum Glück gibt es heute eine große Auswahl an Wurmkur-Produkten. So gibt es Wurmkur-Mittel für Hunde und Katzen sowie spezielle Wurmkur-Tabletten oder auch Wurmkur-Kräuter oder Wurmkur-Pasten. Sehr erfolgreich beim Entwurmen der Hunde sind unter anderem die Wurmkur-Kautabletten oder die Wurmkur-Kräuter. Es ist in jedem Falle ratsam, die Wurmkur mit dem Tierarzt abzusprechen und sich einen Wurmkur-Vorrat anzulegen.
  • Zum Entwurmen der Hunde sollten Sie stets den Beipackzettel der Wurmkur lesen, damit die Wurmkur auch richtig wirkt. Um Wurmbefall vorzubeugen oder gegen einen akuten Wurmbefall zu wirken, muss die Wurmkur genau durchgeführt werden. Auch gilt es, eine spezielle Wurmkur anzuwenden, die zu den Bedürfnissen des Tieres passt.

Eine Zecke finden und richtig entfernen

  • Zusätzlich ist es wichtig, die Hunde nach jedem Spaziergang im Wald auf Zecken zu durchsuchen. Dabei ist es oftmals schwer diese zu finden, da insbesondere Larven von Zecken kaum sichtbar sind. Bei ausgewachsenen Zecken ist eine sorgfältige Überprüfung etwas einfacher und absolut notwendig.
  • Einige Hunde können allergisch auf Zecken reagieren und dadurch erkranken. Zusätzlich gelten Zecken als Übeträger von Krankheitserregern, was nicht nur dem Hunde, sondern auch dem Menschen schaden kann.

Symptome, die auf Zecken-Befall hinweisen

  • Entdecken Sie Zecken bei Ihrem Hunde, der diese vielleicht vom letzten Herumtollen im Wald mitgebracht hat, so müssen diese schnell entfernt werden. Dabei kann man Zecken mit einer Pinzette oder auch einer speziellen Zecken-Zange entfernen. Man packt mit dem Gerät den Kopf der Zecken und zieht sie mit einer schnellen Bewegung heraus. Danach muss unbedingt kontrolliert werden, ob auch wirklich der Kopf der Zecken entfernt wurde. Ist dem nicht so, muss die Wunde sofort desinfiziert und Rat beim Arzt eingeholt werden.
  • Ausserdem muss nach der Entfernung der Zecken die Wunde beobachtet werden, da stets die Gefahr einer Borreliose besteht. Deshalb ist es auch empfehlenswert, neben der Parasitenprophylaxe die Hunde gegen Zecken und Borreliose zu impfen.

Parasitenschutz im Alltag - Wurmkur & Co.

  • Neben der medikamentösen Parasitenprophylaxe durch Tabletten, Cremes (Spot-on-Mittel), Halsbänder und Sprays sowie dem regelmäßigen Entwurmen der Hunde durch eine Wurmkur kann man noch allgemeine Regeln zum Parasitenschutz im Alltag beachten.
  • Natürlich kann man den Zecken und einem Wurmbefall nie ganz aus dem Wege gehen. Allgemein gilt es jedoch, Orte mit hoher Wahrscheinlichkeit für Zecken vor allem von April bis Juni und von September bis Oktober zu meiden, auch wenn das Herumtollen im Wald besonders Spaß macht. Sollten Sie dennoch mit Ihrem Hunde im Wald gewesen sein, suchen Sie ihn danach sofort auf Zecken oder Wurmbefall ab.
  • Des Weiteren sollten Ihre Haustiere unbedingt den Kontakt zum streunenden Hunde meiden, da diese Hunde  Niemand regelmäßg entwurmen wird. Deshalb leiden diese Tiere fast immer an Wurmbefall. Zusätzlich gilt es, mit Tierkot verschmutzte Plätze zu meiden, da diese schnell für einen Wurmbefall Ihrer Hunde sorgen können. Ausserdem sollten Sie lieber selbst aktiv werden und Exkremente fremder Tiere in Ihrer Umgebung zum Schutz Ihrer Hunde vor Wurmbefall entfernen.
  • Zusätzlich ist es wichtig, eine regelmäßige Fellpflege beim Hunde durchzuführen und Ihr Haustier immer wieder einem Gesundheitscheck zu unterziehen! Damit Wurmbefall und Zecken schnell entdeckt und somit einfacher geschützt werden können!