So überwintert der Teichfrosch

Der Teichfrosch kann sowohl im Teich als auch an Land überwintern - auf jeden Fall besitz er die Fähigkeit seinen Stoffwechsel in der kalten Jahreszeit zu reduzieren.


Einen Gartenteich im eigenen Garten zu haben, ist heute bei vielen Hausbesitzern nicht mehr so selten wie noch vor einigen Jahren. Zur Sicherung des Fortbestandes dieses natürlichen Biotops müssen auch Tiere, wie zum Beispiel der Teichfrosch, angesiedelt werden. Jeden Herbst fragen sich natürlich gerade die Neulinge unter den Teichbesitzern, wie wohl die Frösche den Winter überstehen, denn oftmals friert solch ein Minitop in einem kalten Winter komplett zu.

Infos zum Teichfrosch allgemein
Der Teichfrosch wird oft auch Wasserfrosch genannt. Er gehört zu den echten Fröschen. Normalerweise sind die Teichfrösche grasgrün gefärbt. Ausnahmen sind hierbei aber auch schon mal braun. Oftmals sind hier auch dunkle Punkte und etliche Flecken zu erkennen. Diese Froschart ist ganzjährig sehr eng an das Wasser gebunden. Allerdings kann er sich auch entgegen dem Seefrosch länger vom Wasser fernhalten, das heißt, er kann längere Wanderungen unternehmen oder aber auch im Winter fern vom Teich überwintern. Generell bevorzugt der Wasserfrosch zum Laichen und Wohnen stille Gewässer. Das können zu Beispiel Weiher sein. Hier sitzt der Frosch  gerne am Uferrand oder auf Seerosenblätter, sonnt sich und hält Ausschau nach Beute. Droht aber Gefahr, dann springen sie in weitem Bogen ins Wasser und verbergen sich im Schlamm. Die Hauptpaarungszeit des Wasserfrosches liegt im Mai und Juni. Als Hauptnahrungsmittel dienen dem Teichfrosch Insekten, wirbellose Tiere und gelegentlich auch kleine Amphibien.

So überwintert der Teichfrosch
Frösche und ähnliches Getier überwintern normalerweise an Land. Sie suchen sich einen Unterschlupf in frostfreien und geschützten feuchten Orten. Dazu graben sie sich in den weichen Boden ein. Der älteren Teichfrosch kann aber auch im Wasser überwintern. Dazu geht er auf den Grund des Biotops. Er besitzt die Fähigkeit bei Temperaturen unter fünf Grad Celsius seinen Stoffwechsel so zu reduzieren, dass nur noch geringe Mengen an Sauerstoff über die Haut aufgenommen werden. Ihre Aktivitäten schränken die Frösche soweit ein, dass eine Art Kältestarre angenommen wird. Sind die Tiere in diesem Zustand, darf man sie nicht stören, denn sonst würde der Stoffwechsel sofort wieder angeregt werden und die normale Lungenatmung würde wieder einsetzen. Ist die Wasseroberfläche dann mit Eis bedeckt, würde der Frosch ersticken.