So wird trockener Tabak wieder feucht

Wenn Tabak etwas länger bei bereits geöffneter Verpackung lagert, kann dieser leicht krümelig werden - Doch mit diesen Tipps wird trockener Tabak wieder feucht.


Jeder Raucher, der sich nicht an Filterzigaretten, sondern an Dreh- oder Pfeifentabak hält, kennt dieses Ärgernis: Ist die Tabakpackung erst einmal geöffnet trocknet das Kraut unaufhaltsam aus. Beim Rauchen verursacht es statt Genuss nur noch ein Brennen in der Lunge und hat seinen guten Geschmack eingebüßt. Doch zum Glück wird trockener Tabak wieder feucht, wenn man die richtigen Mittel anwendet.

 

 

Schnelle Hilfe von Mutter Natur

  • Für trockenen Tabak findet man in fast jeder Küche eine Lösung. Wer entweder einen Apfel oder eine Kartoffel im Haus hat, kann seinen Tabak ohne großen Aufwand wieder befeuchten.
  • Je nach Menge des Tabaks schneidet man von dem Obst beziehungsweise vom Gemüse ein paar Scheiben ab und legt sie locker und gut verteilt in die Verpackung des trockenen Krautes.
  • Für einen normalen 40 Gramm-Beutel benötigt man in etwa drei bis vier Scheiben. Diese sollten ungefähr eine Dicke von drei Millimetern haben.
  • Nach zwei Stunden kann man den Tabak bereits kontrollieren. Denn je nach Tabakart kann jetzt schon wieder eine gute Qualität zum Rauchen hergestellt sein.
  • Falls ein trockener Tabak wieder feucht genug ist, sammelt man die Scheiben heraus und befreit sie von dem Kraut, das an ihnen kleben bleibt.
  • Äpfel hinterlassen in dem Tabak ein angenehmes und frisches Fruchtaroma, wohingegen Kartoffeln ziemlich geschmacksneutral sind.

 

Alufolie und Mikrowelle bringen Feuchtigkeit

  • Dass trockener Tabak wieder feucht wird, kann man aber auch der Mikrowelle verdanken. Hierzu wird das trockene Kraut in eine mikrowellenfeste Schüssel gelegt und mit ein wenig Wasser befeuchtet.
  • Die Schüssel deckt man zu und stellt diese für ein paar Sekunden in das Küchengerät. Während des Betriebs verteilt sich die Feuchtigkeit gleichmäßig in dem Tabak.
  • Ehe er wieder geraucht werden kann, sollte der Tabak aber noch 15 bis 30 Minuten bei geschlossenem Deckel in Ruhe gelassen werden. Ist er nach dieser Zeitspanne noch immer zu trocken, kann man die gesamte Prozedur wiederholen.
  • Zwar kann man in Tabakläden spezielle Befeuchter kaufen, doch diese lassen sich ganz leicht auch selbst basteln. Hierzu knüllt man einige Küchentücher zusammen und feuchtet sie daraufhin an.
  • Die feuchten Tücher werden fest in Alufolie verpackt. In diese sticht man mit einer Nadel ein paar kleine Löcher und legt das Konstrukt anschließend zum Tabak. Durch die langsam entweichende Nässe wird trockener Tabak wieder feucht.
  • Ist der Tabak durch eine dieser Methoden einmal zu nass geworden, kann man ihn einfach einige Stunden lang offen liegen lassen. In der Sonne oder auf der Heizung verkürzt sich die Zeit, bis man ihn wieder rauchen kann.