Soleier: Zubereitung

Hier erfahren Sie, wie sie auf klassische Weise Soleier zubereiten können und damit Ihre Großmutter und die guten alten Zeiten in Ehren halten.


Was früher auf jedem Gaststättentisch stand, ist heute schon leicht in Vergessenheit geraten. Die guten alten Soleier findet man heutzutage fast kaum noch in der Küche - höchste Zeit für die Wiederkehr eines traditionell deutschen Rezepts:
Zutaten und Zubereitung für 4 Soleier

  • Sie benötigen vier Eier, einen Liter Wasser, circa 80 Gramm Salz, je nach Geschmack Gewürze für die Lake (z. B. Kümmel, Zwiebel und Lorbeerblätter), Salz, Pfeffer, Senf, Essig und eventuell Maggi oder Worcestersoße für den Verzehr.
  • Die Eier in dem gesalzenen Wasser ungefähr 8-10 Minuten hart kochen. Danach die Eier herausnehmen und die Schale an mehreren Stellen leicht beschädigen, jedoch nicht vom Ei ablösen.
  • Nun kommt der eigentliche Teil: Das Salzwasser abkühlen lassen und in ein verschließbares Einmachglas oder einen Top füllen. Die Eier vorsichtig mit hineingeben und einige Tage in der Salzlake ziehen lassen.
  • Generell gilt, dass die Eier umso intensiver schmecken, je länger sie ziehen. Man kann sie nach einem Tag bereits essen, 2-3 Tage sind üblich und nach 6 Tagen sollten sie verzehrt sein.
  • Wichtig ist vor allem, dass genug Salz im Wasser ist. Wenn die Eier untergehen, einfach noch etwas Salz hinzugeben, bis sie schwimmen. Variieren kann man die Salzlake je nach Geschmack mit beispielsweise Lorbeerblättern, Kümmel oder Zwiebeln.

Verzehr

  • Soleier werden mit Senf, Pfeffer, Salz und etwas Essig gegessen. Man pellt das eingelegte Ei vorsichtig ab und schneidet es in der Mitte durch. Dann holt man das hartgekochte Eigelb vorsichtig heraus und gibt Senf, Pfeffer, Salz und ein paar Tropfen Essig auf das Eiweiß.
  • Danach setzt man das Eigelb wieder an seinen alten Platz. Auch bei der Füllung gibt es je nach Geschmack Variationsmöglichkeiten: Ein paar Spritzer Worcestersoße oder Maggi geben dem Ei eine andere Note.
    Tipp: Soleier schmecken gut zu oder auf Brot, zu Bratkartoffeln und klassischen Salaten.