Sommermode: Was dieses Jahr Pflicht ist

Über das was in der Sommermode dieses Jahr Pflicht ist, wurde bereits während der Trends setzenden Pret-à-Porter-Modenschauen im Herbst letzten Jahres vorgestellt.


Wenn es nach den Mode-Metropolen Paris, Mailand und London geht, sind die modisch interessierten Damen in diesem Jahr aufgefordert, endlich mal wieder deutlich Farbe zu zeigen. Ob jetzt nun im 30er- oder 50er-Retro-Stil oder in auffälligen und knalligen Bonbonfarben, die eher an die verträumte Hippie-Ära der 70er erinnern! Wer es lieber dezenter mag, der kann zu cremefarbigen Outfits greifen.

Londoner Fashion Week propagiert den Retro-Look
Auf der Londoner "Fashion Week" stand der so genannte Retro-Look ganz im Vordergrund der präsentierten Sommermode. Hier wurde sehr deutlich Bezug genommen auf die Mode der 30er, 50er und 70er Jahre. Die Kleider sind raffiniert verziert mit Bundfalten, vielen Schleifchen und Rüschen. Auch prägen Stickereien das Kleiderbild. Statt dem lange gewohnten existenzialistischen Schwarz haben sich die Designer für Anleihen an der Blümchen-Hippie-Mode der 70er Jahre entschieden. Was die Formen der Silhouetten betrifft, bleiben aber nach wie vor asymmetrische Styles aktuell.

Paris und Mailand setzen auf Farbe
In Mailand haben sich die Designerlabels wie zum Beispiel Versace und Armani für Kollektionen entschieden, die mit leuchtenden Aqua- oder Navy-Blue-Tönen oder wie Prada mit Streifen-Looks überraschen. Bei Armani findet die Dame Kleider, Hosenanzüge oder Blusen im blauen Marine-Look. Ein kräftiges dunkles Blau favorisiert auch die französische Modemarke Lanvin und selbst Gaultier, der als punkiger Enfant terrible seine Karriere begann, zeigt sich von seiner farbenfrohen und verspielten Seite. In Paris jedenfalls geht es bei der Sommermode bunt, lebenslustig und schrill zu, nicht nur weil viele Röcke im frechen Petticoatstil geschnitten sind.

Mini oder Maxi – wie lang sind die Röcke und Kleider?
Bei der diesjährigen Sommermode ist bei der Rocklänge fasst alles erlaubt, was gefällt und die Dame tragen kann. Während auf der Londoner Fashion Week vor allem kurze bis kürzeste Rocklängen den Trend für 2011 vorgaben, wurden in Paris von den Modemachern eher bodenlange Kleider gezeigt, wie man sie schon in den Herbst-Kollektionen des letzten Jahres ausmachen konnte. Was jetzt die vorgestellten Formen der Damen-Hosen betrifft, so sind diese auf alle Fälle entweder äußerst elegant und edel oder weit und lässig geschnitten. Auch die Jeans bleibt angesagt.