Sonnenbad: Was müssen Sie beachten?

Sonnenbad - verlockend für diejenigen, die es lieben, eine schöne gebräunte und ästhetische Haut zu haben. Wichtige Regeln wie Lichtschutzfaktor, Bräunungsdauer und UV-Index müssen jedoch unbedingt in Erwägung gezogen werden.


Was passiert bei Sonneneinwirkung während des Sonnenbads?
Während der Sonneneinstrahlung auf die Haut passieren drei Strahlungsarten die Haut. Zum einen sind es die UV-A Strahlen, die tief in die Haut eindringen. Diese Strahlen können eine Schädigung der elastischen Fasern erzeugen und lassen die Haut frühzeitig altern. UV-B Strahlen sind die zweite Strahlungsart, die für schöne Bräune, aber auch für Sonnenbrand verantwortlich ist. Sie durchdringen die untersten Hautschichten und können die Erbsubstanz der Hautzellen angreifen. Somit ist hiermit Vorsicht geboten, denn dauerhafte Schäden bis hin zu Hautkrebs ist bei exzessivem Sonnenbaden nicht ausgeschlossen. Bei bedachtem Sonnenbaden ist jedoch eine gesunde Bräune die Regel. Das braune Pigment Melanin wird gebildet und in kleinen Pigmentkörnchen in die Haut eingelagert.
Zuletzt folgen die Infrarot-A-Strahlen, die etwa 30 Prozent des Sonnenlichts ausmachen. Diese aktivieren bei zu langem Sonnenbaden tief in der Unterhaut aggressive Sauerstoffteilchen (ebenfalls freie Radikale genannt), die einen Kollagenabbau, also Erschlaffung der Haut, hervorrufen können. Somit ist beim Sonnenbaden Vorsicht geboten. Wichtige Regeln sollten beachtet werden, denn trotz schöner gebräunter Haut sollte man auch an die eigene Gesundheit denken.

Wichtige Grundregeln für das Sonnenbaden
Achten Sie auf Ihren jeweiligen Hauttyp (helle, dunkle Haut) und verwenden Sie eine passende Sonnencreme. Besonders helle Haut ist sehr empfindlich und den Sonnenstrahlen in besonderem Maße ausgesetzt. In den ersten Tagen, wenn Sie sich der Sonne aussetzen, sollten Sie sich im Halbschatten und nur kurz in der prallen Sonne aufhalten. Zum einen lässt es die Haut altern, wenn sie schutzlos der Sonneneinstrahlung ausgeliefert ist. Und außerdem erfordert es die Haut ein wenig mit der Bildung von Pigmenten. Man bekommt leicht einen Sonnenbrand und riskiert mitunter weit reichende Folgen wie Hautkrebs, wenn man ständig der prallen Sonne ausgesetzt ist. Empfohlen wird in den ersten drei bis vier Tagen eine Lichtschutzfaktor von 25 bis 30 aufzutragen, anschließend kann dieser auf 15 bis 20 reduziert werden. Der Lichtschutzfaktor ist deswegen wichtig, da er de Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Tragen Sie Ihren Sonnenschutz etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auf und erneuern Sie den Schutzfilm in regelmäßigen Abständen. Verlassen Sie sich auch bitte nicht zu sehr auf die Bemerkung "wasserfest". Durch das Wasser wird der Lichtschutzfaktor abgewaschen. Cremen Sie sich am besten noch einmal ein, wenn Sie länger als 15 Minuten im Wasser waren. Auch sollten Sie eine Creme oder Lotion wählen, die auf ihren Hauttyp abgestimmt ist. Falls Sie an Mallorca-Akne leiden, tragen Sie am besten ein ölfreies Sonnenschutzmittel auf.
Beachten Sie auch bitte, dass man in Hochgebirgen und am Meer der Sonne näher ist und somit es eine größere Sonneneinstrahlung gibt. Insbesondere ist dies am Meer der Fall, da es eine Spiegelung der Wasseroberfläche beinhaltet. Der UV-Index ist ebenfalls wichtig, denn er gibt an, wie gefährlich und intensiv die Sonneinstrahlung ist. Der Index reicht von 0 bis 12 und beträgt in Deutschland meist 8. Je höher der Index, desto höher ist die Brandgefahr. Nach dem Sonnenbad sollten Sie Ihre Haut mit einer kühlenden Lotion oder einem Après-Sun Spray pflegen, damit sich Ihre Haut regenerieren kann.