Sonnenenergie - Ein leuchtendes Beispiel

Die Sonne ist unser größter Energielieferant. Über den privaten Einsatz von Sonnenenergie freut sich nicht nur die Umwelt. Auch der Geldbeutel wird auf die Dauer nicht so sehr belastet.


Die Sonne ist die größte Energiequelle, die es gibt. Ihr Energiepotenzial 80 mal höher ist als der Bedarf. Das macht sie zu einem idealen Energielieferanten. Hinzu kommt die Diskussion über fossile Brennstoffe wie Erdöl und Benzin, die einerseits die Umwelt schädigen, andererseits nur begrenzt vorhanden sind. Dies rückt die Sonnenenergie in die engere Auswahl als alternativen und beständigen Energielieferanten.

 

Thermische Wärme
Solare Energie kann auf zwei Arten gewonnen werden. Neben der weniger genutzten Umwandlung in Strom durch große Wärmekraftwerke kann durch sie auch thermische Wärme gewonnen werden. Diese für den Verbraucher sichtbare Gewinnung wird weltweit am häufigsten praktiziert. Hier wird durch die Installation von Sonnenkollektoren, vorwiegend auf Dächern, thermische Energie erzeugt. Diese kann privat zur Warmwasserbereitung, zum Heizen oder für das eigene Schwimmbad genutzt werden. Die Energieversorgung kann individuell auf das Bedürfnis abgestimmt werden, je nach Personen im Privathaushalt oder Nutzugswunsch. 

Sonnenkollektoren
Die Bausteine einer solchen Anlage sind die Sonnenkollektoren als Bindeglied zwischen Sonne und Nutzer. Hier existieren verschiedenste, auf die einzelnen Bedürfnisse ausgelegte Modelle. Weiterhin ist der Wärmespeicher unverzichtbar, da das Energieangebot der Sonne nicht beeinflussbar ist und die Wärme somit gespeichert werden muss. Der Rohrkreis verbindet Kollektoren, in der Regel auf dem Dach, mit dem meistens im Keller befindlichen Speicher. Der Regler sorgt für die richtige „Ernte“, damit auch bei Regen Sonnenenergie vorhanden ist. Er kann bei Bedarf Wasser so umschichten, dass auch bei Zeiten ohne Sonnenschein genug Wärme vorhanden ist.

 

Staatliche Förderung
Idealerweise wird eine solche Anlage mit dem Hausbau eingeplant, sie kann aber auch in ein vorhandenes System eingebunden werden. Es gibt auch die Möglichkeit, sich für eine Mischung aus alternativen und herkömmlichen Energien zu entscheiden. Hier greift die normale Energieversorgung ein, wenn nicht genügend Strom durch die Kollektoren erzeugt werden konnte. In jedem Fall sollte eine genaue Kalkulation dem Einbau vorangehen. Hierbei sollte beachtet werden, dass die Entscheidung für eine solare Anlage nicht nur der Umwelt zu gute kommt, sondern auch einen erheblichen finanziellen Anreiz hat. Denn eine Solaranlage wird staatlich gefördert und das rechnet sich auf Dauer erheblich.