Sonnenschutz - verringern Sie das Hautkrebsrisiko

Soll die Haut vor Hautkrebs geschützt werden, so reicht otmals ein einfaches Sonnenschutz-Mittel nicht aus. Allgemein sollte die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr gemieden werden


Das befreiende Gefühl, im Frühling das Gesicht gegen Himmel zu strecken und die wärmenden Strahlen auf der Haut zu spüren, kennt jeder. Wie entsteht aber dieses wohltuende Gefühl? Und wie groß sind die Gefahren, die das Sonnenbaden mit sich bringt? Ultraviolette Strahlen erreichen uns über die Sonne und im Solarium. Jeder Mensch hat einen Grenzwert bezüglich der für ihn verträglichen Portion Sonne.

 

Dieser Grenzwert wird vom Hauttyp und der Sonnenintensität bestimmt. Ein zu langes Sonnenbad kann den Körper schädigen. Sonnenbrände entstehen. Von den äußeren Symptomen erholt sich die Haut wieder. Aber innerlich kann auch die Erbsubstanz (DNS) beschädigt werden, was bei wiederholter Überdosierung irreparabel ist. Aus dieser Zellveränderung kann sich Hautkrebs entwickeln.

Die Anzahl der Hautkrebserkrankungen steigt
Jährlich erkranken in Deutschland mindestens 130.000 Menschen an Hautkrebs - und die Zahl steigt. Verschiedene Studien haben dabei einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Sonnenbrände in der Kindheit, der Anzahl von Leberflecken und dem späteren Hautkrebsrisiko Erwachsener festgestellt. Durch starke Sonneneinstrahlung wird es wahrscheinlicher, dass aus gutartigen Leberflecken Hautkrebs entsteht. Trotzdem täuscht uns unser Körpergefühl nicht, wenn es sich bei einem angemessenen Aufenthalt in der Sonne zum Positiven wendet. Sonne kann die Seele streicheln, die Stimmung verbessern und auch Depressionen schwächen. Außerdem kann der Aufbau von Vitamin D, das für den Knochenbau wichtig ist, angeregt werden. Hierfür reichen aber oft 15 Minuten indirekte Sonneneinstrahlung aus.

Sonnenschutz für die Haut zur Krebsvorsorge
Stundenlanges Sonnenbaden ist dagegen generell zu vermeiden. Dabei sollte besonders die Mittagssonne in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr gemieden werden. Auch lange, dicht gewebte, trockene und dunkle Kleidung, Hüte und Sonnenbrillen schwächen die ultravioletten Strahlen. Nach Angaben einer Düsseldorfer Studie könne der rote Farbstoff aus Tomaten den Körper auch von innen vor den UV-Strahlen schützen. Die gemeinsame Einnahme der Vitamine E und C habe ähnliche Wirkungen.

Natürlich sollte auch die Sonnschutz Creme - auch bei bedecktem Himmel - nicht vergessen werden. Empfohlen werden Sonnencremes, die mindestens Lichtschutzfaktor 20 vorweisen. Ungeschützt sollte man dagegen möglichst gar nicht in die Sonne gehen. Nach dem Sonnenbad sollte man sich dabei mit fettenden Cremes pflegen. Kleine Pickel sind dabei oftmals ein Symptom von Sonnenallergien.

Auch der oft in Tageszeitungen angegebene, international festgelegte UV-Index (UVI) ist hilfreich. Je höher er ist, desto größer ist auch das Risiko eines Sonnebrandes. Besondere Vorsicht ist dabei bei Kindern geboten, da deren Haut noch empfindlicher ist. Kleinkinder unter zwei Jahren sollten dabei gar nicht in die direkte Sonne.

 

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