Soße für die Gans richtig zubereiten: Anleitung

Um eine Soße für die Gans richtig zuzubereiten benötigt man Geflügelteile, Suppengrün und eine würzige Grundlage, wie Rotwein oder Bier.


Wer schon einmal eine Gans gebraten hat, wird wissen wie essentiell die Soße für die Gans ist. Ob in Rotwein oder mit anderen Geschmacksnoten - wer seine Arbeit richtig machen möchte, muss einige Grundregeln beachten.

 

Der Klassiker: Rotweinsoße für die Gans

  • Einer der absoluten Klassiker ist die Rotwein Soße für die Gans. Drei einfache Zutaten reichen für die Zubereitung aus. Dazu gehören die bereits angebratenen Gänseteile - etwa ein Kilogramm -, Suppengrün und ein 3/4 Liter Rotwein.

 

  • Am besten verwendet man Teile von der Gans wie Flügel oder den als. Die Stücke trennt man separat ab und brät sie ein wenig in der Pfanne an, während der Rest des Bratens im Ofen bruzelt.

 

  • Zusätzlich gibt man den Gänseteilen etwas Suppengrün, in der Regel Sellerie, Knoblauch, Möhren und Zwiebeln hinzu und wartet bis alles gut angebraten ist. Dann löscht man die Zutaten abrupt mit dem Rotwein ab und lässt alles eine Weile köcheln.

 

  • Durch die Zugabe von Wasser - bis zu einem Liter - verdünnt man die Stärke des Rotweins nach Belieben. Den Herd stellt man nun auf mittlere Hitze und lässt die Rotwein Soße für die Gans bis zu zwei Stunden gut durchkochen.

 

  • Den Deckel sollte man auf keinen Fall vergessen, da sonst ein Großteil des Rotweins verdunsten würde. Wenn die Kochphase abgeschlossen ist trennt man die Gänseteile und das Suppengrün durch ein Sieb von der Rotweinsoße und lässt diese noch ein wenig weiter köcheln.

 

  • Sobald nur noch ein Drittel von der ursprünglichen Flüssigkeitsmenge vorhanden ist, darf die Soße für die Gans als fertig gelten. Abschmecken kann man das Endergebnis mit Thymian, Ingwer, Salz und Pfeffer.

 

Soße für die Gans mit Bier und Schmand

  • Eine interessante Soße kann man auch mit Bier anrichten. Hierzu brät man erneut die Geflügelteile ein wenig mit Suppengrün (Möhren, Zwiebeln, Sellerie und Knoblauch) an und gibt statt Rotwein einen halben Liter Bier hinzu.

 

  • Auf gleiche Weise lässt man das Gemisch gut durchkochen, bis der Geschmack der Gans tief in die Soße eingedrungen ist. Durch das Bier erhält man in der Regel ein sehr viel würzigeres Ergebnis.

 

  • Als Gewürze zum Abschmecken empfehlen sich in diesem Fall Majoran, Rosmarin und Beifuss. Zu guter Letzt mischt man der Soße ein wenig Schmand unter, um sie ein wenig einzudicken. Dies gibt der Soße für die Gans den letzten Pfiff.