Speckkäfer in der Küche - was hilft?

Speckkäfer in der Küche verderben nicht nur die Vorräte, sondern stellen auch ein Gesundheitsrisiko dar, welches schnellstmöglich bekämpft werden muss


Ungeziefer in der Küche sind nicht unbedingt ein Zeichen für unzureichende Hygiene, da die meisten dieser ungebetenen Gäste über den Einkauf von befallenen Lebensmitteln ins Haus gelangen. Werden die Vorräte nicht sachgerecht gelagert, können sich nicht nur Speckkäfer wunderbar in der geheizten oder feuchtwarmen Umgebung verbreiten.

Was sind Speckkäfer?

  • Speckkäfer gehören zu einer der 169 Arten und Unterarten der Käfer, welche in Europa vorkommen. Weltweit gibt es ungefähr 1000 Arten, die in 45 Gattungen unterteilt sind. Die werden bis zu zehn Millimeter lang und besitzen einen rundlichen Körperbau. Die einzelnen Gattungen unterscheiden sich auch innerhalb der eigenen Gattung äußerlich stark voneinander. Die Grundfarbe ist meist braun oder schwarz.
  • Einige Arten haben gelbe, rote oder braune Flecken oder besitzen eine farbige schuppig oder haarig ausgebildete Binden- oder Fleckzeichnung auf ihren Deckflügeln. Die obere Seite kann behaart, glatt oder schuppig sein. Die Käfer besitzen zwischen fünf und elf Fühler. Die Form der Fühler kann je nach Art keulenartig oder gerade sein.
  • Bei einigen Arten sind diese auch kammförmig ausgeprägt. Die Larven dieses Käfers sind lang und mit dichten, borstigen Haaren versehen. Durch die Menschen ist diese Käferart auf der ganzen Welt verbreitet. Die meisten sind Aasfresser, wenige ernähren sich von Pflanzen und Pollen. Sie sind sowohl tagsüber als auch nachts aktiv.

Bekämpfung der Speckkäfer in der Küche

  • Da Schädlinge Bakterien, Pilze, Würmer und Viren übertragen können, müssen diese so schnell wie möglich aus der Küche verbannt werden. Um sie möglichst sicher und ohne gesundheitliche Schäden für den Menschen zu entfernen, können sogenannte pyrethroidhaltige Sprays eingesetzt werden.
  • Diese wirken auf das Nervensystem der Insekten und sind bei sachgemäßen Gebrauch unbedenklich für den Menschen. Betroffene Lebensmittel müssen in jedem Fall entsorgt werden, da nicht auszuschließen ist, dass sie mit Haaren, Häutungsresten, Kot, Spinnfäden oder toten Insekten belastet sind.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Um einen Befall schon im Vorfeld zu verhindern, sollten die Lebensmittel gut gekühlt und gelagert werden, die für Speckkäfer attraktiv sind. Hierzu gehören tierische Produkte wie Fleisch, Speck und Wurst. Auch eine Lüftung sollte regelmäßig erfolgen. Da auch Felle und Häute betroffen sein können, sollten auch diese überprüft werden, wenn welche vorhanden sind.