Speckstein reinigen - Tipps

Wenn es ums Speckstein reinigen geht, haben viele Menschen die Sorge, den empfindlichen Naturstein zu zerstören.Mit ein paar kleinen Hinweisen ist das jedoch fast ausgeschlossen.


Speckstein, oder auch Seifenstein wird in seiner Rohform als natürliches Mineral betrachtet. Er ist ein vergleichbar weicher Stein, der sich sehr gut bearbeiten lässt. Daher wird er schon seit Tausenden Jahren als Werkstoff für Haushaltsge- genstände oder Skulpturen genutzt. Da er auch sehr gut Wärme speichert wird er ebenfalls gern als Material für Öfen genutzt. Doch im Alltag wird jede genutzte Oberfläche einmal befleckt. Beim Speckstein reinigen sind allerdings einige Dinge zu beachten.

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Je nachdem wofür man das Material verwendet sollte man sich neben Tipps zum Speckstein reinigen auch informieren, inwiefern sich der Stoff imprägnieren lässt. In den meisten Fällen lässt sich ein Schutz auf das Material auftragen, der dem Speckstein zwar eine etwas dunklere Farbe verleiht, ihn jedoch unempfindlicher gegen Umwelteinflüsse macht. Doch trotz dieses Schutzes sollte man wissen, dass Speckstein ein Mineral ist, was pfleglich behandelt werden muss. Man sollte wenn möglich darauf achten, dass der Stein nicht allzu vielen Einflüssen ausgesetzt ist, sodass man sich noch lange an ihm erfreuen kann.

Kleinere Flecken lassen sich meist gut entfernen
Landet nun doch einmal etwas auf dem Stein, braucht man jedoch nicht gleich die Nerven zu verlieren. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen lassen sich viele Flecken gut wieder entfernen. Da Speckstein ein vergleichbar formbares Mineral ist, sollte man zunächst auf harte und kratzige Bürsten verzichten, da diese tiefe Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen können. Am besten eignet sich eine weiche Bürste oder ein weiches Tuch. Aggressive Reinigungsmittel sollte man ebenfalls vermeiden. Die meisten Flecken sind fettiger Natur, daher eignen sich Gemische aus Wasser und Soda oder Spülmittel. Allerdings sollten dem Spülmittel zum Speckstein reinigen keinerlei weitere Öle beigemischt sein, da diese in den Stein einziehen können und dunkle, unansehnliche Flecken hinterlassen können.

Kratzer und Wachs sind auch kein Problem
Finden sich kleinere Kratzer im Speckstein, kann man versuchen diese vorsichtig mit einem Vliestuch oder sehr feinem Schleifpapier herauszuschleifen. Allerdings sollte man hier sorgsam vorgehen und nicht schrubben, da die Kratzer sonst tiefer werden, anstatt zu verschwinden. Wachsflecken, die man besonders auf Öfen öfter findet, lassen sich sogar fast wie von selbst entfernen, indem man den Ofen richtig vorheizt. Dann sollte das Wachs, beziehungsweise das darin enthaltene Paraffin von allein verdampfen. Ist das nicht der Fall, kann man mit einem haushaltsüblichen Heißluftgebläse nachhelfen. Wenn Flecken dennoch einmal nicht verschwinden, gibt es im Fachgeschäft immer noch spezielle Mittel zum Speckstein reinigen. Beim Beachten dieser kleinen Tipss kann man sich noch lang an ihm erfreuen.