Speicheltest: Die Vorteile zu anderen Methoden

Warum ein Speicheltest das Mittel der Wahl sein kann und zum weiteren Prozedere beim Hormonspiegel testen.


Es gibt zwei übliche Methoden, die Hormone und den Hormonspiegel messen zu lassen: über das Blut wie über einen Speicheltest. Bei der Blutabnahme wird aus dem Serum oder dem Plasma vor allem der grundsätzliche Reservepool der Hormone angezeigt. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich hingegen der Speicheltest.

Speicheltest

Andererseits gibt es die Methode über den Speicheltest, die einige Vorteile aufweist. Zunächst sind Speichelhormone leichter zu messen und geben Auskunft über die akute Hormonaktivität. So ist eine mehrmalige und präzise Messung der Hormone mit dieser Methode leicht zu bewerkstelligen und sinnvoll. Mit den Hormonspiegeln kann so nach und nach ein genaues Hormonprofil erstellt werden. Dazu ist ein mehrmaliger Speicheltest notwendig, beispielsweise zu verschiedenen Zeiten im Menstruationszyklus. Die Speichelabgabe ist nicht schmerzhaft und die Hormone bleiben auch bei Raumtemperatur bis zu zwei Wochen verwertbar. Dazu ist es möglich, die biologisch aktive Hormonkonzentration zu bestimmen, was für eine spätere Diagnose von Vorteil ist und eine auf den Patienten abgestimmte Behandlung leichter macht. Teilweise ist für den Speicheltest kein medizinisches Fachpersonal notwendig, und es gibt die Möglichkeit, von zu Hause aus durch Speichelabgabe in ein Röhrchen dieses ins Labor einzuschicken, um den Hormonspiegel so bestimmen zu lassen.

Größere Fachlabore für Hormonspeicheltests sind zum Beispiel Verisana (www.verisana.de) oder Censa.